Hanuman- Gott in Affengestalt, ideales Beispiel für Hingabe

Hanuman im Westerwald

Hanuman ist neben Ganesha sicher der bekannteste und wohl auch beliebteste unter den Göttern des Hinduismus, mit seiner Gestalt als menschengleicher Affe ist er zugleich liebenswürdig und einprägsam.

Bedeutung von Hanuman: totale Hingabe an Gott

Sri Hanuman gilt in Indien als Superheld, der mit Hilfe seiner aussergewöhnlichen Siddhis (übernatürliche Kräfte) viele Wunder vollbringen kann. Er gilt vor allem als beispielhaft für die totale Hingabe gegenüber Gott, weil er sein Leben ganz in den Dienst an Rama, der Inkarnation von Vishnu gestellt hat. In der Legende heißt es, Hanuman sei eine Inkarnation des Gottes Shiva.

Durch die beispiellose Hingabe Hanumans an Rama, hat er die höchste Verwirklichung erreicht und Siddhis bekommen, Siddhis sind Superkräfte die man durch Yoga entwickeln kann.

„Die Welt hat weder in der Vergangenheit so einen mächtigen Helden wie Sri Hanuman gesehen, noch wird sie es in Zukunft tun. Zu seinen Lebzeiten tat er Wunder und zeigte übermenschliche Leistungen an Stärke und Mut. Er hinterließ einen Namen, der, solange die Welt besteht, auf Millionen von Menschen einen mächtigen Einfluss ausüben wird.“

Swami Sivananda

die Geburt von Hanuman

Hanuman ist zwar als der Sohn des Windgottes Vayu bekannt, ist aber letztlich jesusgleich durch eine unbefleckte Empfängnis auf die Welt gekommen. Seine Mutter Anjali war die „schönste Frau der drei Welten“ in ihrer Zeit und wurde wegen eines Fluches eine „Vanara“, eine Menschenähnliche Affenfrau. Sie ging eines Tages spazieren als der Windgott „durch ihre Gewänder wehte“ und sie enthüllte. Sie war erschrocken und Vayu sagte zu ihr:

„Sei nicht erschrocken, Oh Anjana. Ich tue Dir nichts. Ich betrete in Gedanken Deinen Körper. Du wirst in Deinem Bauch einen starken und intelligenten Knaben tragen. Er wird die Macht besitzen, sich ebenso zu bewegen wie ich.“

Auf diese Weise hatte Hanuman nach der Geburt schon die Superkräfte des Windgottes Vayu bekommen. Eine Geschichte erzählt, dass er als Kind einmal die Sonne mit einer reifen Mangofrucht verwechselte. Er sprang viele Kilometer hoch um nach ihr zu greifen. Daraufhin wurden die Götter böse, weil er etwas für sich haben wollte was eigentlich allen gehört, ausserdem mögen es die Götter nicht wenn menschen zu machtvoll werden. Er wurde dann einerseits mit der Unwissenheit über seine Göttliche Natur gestraft und andererseits gesegnet mit der Fähigkeit nicht getötet werden zu können. Hanumans Unwissenheit sollte, so besagte es der Fluch, dann ein Ende nehmen wenn er auf die Vishnuinkarnation Rama trifft. Das Ausführen der weiteren Geschichte würde hier zu weit führen, sie füllt ganze Epen.

Als Ramas Leben ein Ende nahm, bat er Hanuman auf der Erde zu bleiben um hingebungsvollen Menschen zu dienen, Swami Sivananda sagt dazu:

„Als Rama zu Seiner höchsten Wohnstätte aufbrach, wollte Ihm Hanuman folgen. Aber Rama bat ihn, als Sein Vertreter auf dieser Erde zu bleiben und an allen Versammlungen und Zusammenkünften von Menschen teilzunehmen, bei denen über Seine Handlungen und Taten gesprochen würde und Seinen Verehrern bei der Entwicklung von Hingabe zu helfen.“

Er gilt damit als einer der 7 Chiranjivis, Wesen die unsterblich und in den erdnahen Ebenen erreichbar sind, andere Chiranjivis sind zB Vyasa und Markandeya. Man sagt es sei besonders leicht Darshan von Hanuman zu bekommen, also seine unmittelbere Gegenwart zu erfahrfen.

Man sagt Hanuman sei eine der wenigen Wesen die nicht durch die negative Kraft des Saturngottes Shani beeinflusst werden kann, und dass jeder der sich Hanuman hingibt von schlechtem Schiksal durch Shanis verschont bleibt. Das Ramayana Epos beschreibt wie Shani duch Hanuman aus der Gefangenschaft bei Ravana befreit wurde.

Ursprung und Legende von Hanuman

Hanuman in Rishikesh am Strassenrand

Die Fachleute streiten sich darüber, ob Hanuman bereits in den ältesten vedischen Texten der Inder, also genauer gesagt im Rigveda auftaucht, zumal die vielen verschiedenen Namen mancher Gottheiten desöfteren für Verwirrung sorgen.

Eher wahrscheinlicher ist allerdings ein dravidischer Ursprung, also aus der Südindischen Tradition die sich später mit dem Vedischen vermischt hat, wobei es auch vermutungen darüber gibt, dass Hanuman aus indischen Stammeskulturen stammt.

Wohl erst im 9.-11. Jhd. bekam Hanuman eine große Bedeutung durch die Blüte der Bhakti Bewegung, bei der vor allem die Verehrung von Vishnu Aspekten im Mittelpunkt stand. Hanuman gilt als idealer Bhakti Yogi, der sein ganzes Sein in den Dienst an das Göttliche, verkörpert als Rama, gestellt hat.

Die Geschichte von Hanuman wird vor allem im Ramayana Epos erzählt, aber Hanuman tauscht auch in manchen Puranas und im Mahabharata auf.

Laut Überlieferung der Bhagavad Gita ist Hanuman auch eine der vier Personen die beobachtet haben, wie Krishna seinem Schüler Arjuna im 11. Kapitel seine Göttliche Gestalt „Virat Svarupa„offenbart hat.

Hanuman hat viele Namen…

  • Hanuman, mehrere ethymologische Ursachen sind möglich:
  1. zum einen könnte das Wort aus den alten dravidischen Sprachen abgeleitet „Der Affenmensch“ bedeuten
  2. zum anderen könnte es vom Sanskritwort „Hanu“ abgeleitet sein und etwa „Der mit dem großen Kiefer“ bedeuten
  3. oder als dritte Variante auch eine Ableitung vom Sanskrit Wort „Han“- „zerstört oder getötet“ und „Maana“- „Stolz“ also „Vernichter des Stolzes“
  • Anjaneya oder Anjaniputa: „der Sohn von Anjana“
  • Bajaranga Vali: „dessen Körperteile hart wie Diamant sind“
  • Maruti oder Pavanputra: beides „Der Sohn von Vayu“
  • Mahavira: bedeutet „großer Held“

Hanuman wurde durch seine Hingabe zum ‚Halbgott‘

Eine sehr bekannt Geschichte von Hanuman ist zum Beispiel die Geschichte vom Suchen des Heilkrauts:

Hanuman, Bajarangi, Mahavira, Wandbild

Als man Sita aus den Fängen Ravanas befreit hatte, war sie schwer krank. Ein Arzt sagte, es gäbe nur eine Hoffnung, ein seltenes Heilkraut aus dem Himalaya. Von Lanka zum Himalaya ist es sehr weit, und man war kurz davor aufzugeben. Dann kam Hanuman auf die Idee seine Superkräfte einzusetzen. Er flog einfach zum Himalaya um dort das besondere Kraut zu besorgen. Angekommen im Himalaya, an der richtigen stelle um das Heilkraut zu pflücken, erinnerte sich Hanuman nicht mehr genau an die Beschreibung der Pflanze. Vor lauter Verzweiflung nutzte er wieder seine Superkräfte. Er vergrösserte seinen Körper um ein vielfaches und nahm kurzerhand einfach den ganzen Berg mit nach Lanka. Dort konnte dann die richtige Pflanze geerntet werden und Sita wurde wieder gesund. Übrigens leitet sich von seinem Flug auch „Anjanejaasana“ ab, eine bekannte Hathayoga-Position.

Hier eine wunderschöne (ohne Übertreibung!) moderne Verfilmung des Ramayana Epos.

Hanuman Chalisa – 40 Verse für Hanuman

Die Hanuman Chalisa ist ein traditionelles Lied zur Verehrung des Gottes Hanuman. Die Heldengeschichte des Halbgottes Hanuman aus dem großen Ramayana Epos wurde vom Poeten Tulsidas in 40 Verse zusammengefasst, das Wort Chalisa bedeutet Vierzig. Der Ramayana Epos ist einer der längsten Epen der Menschheit und dreht sich um die Geschichte des Königs und Inkarnation des Gottes Vishnu namens Rama. Im laufe dieser Geschichte wird Sita, die Gemahlin Ramas und Inkarnation von Lakshmi, von dem bösen Dämon Ravana entführt, und in Lanka (so hieß früher Sri Lanka) gefangen gehalten. Bei der Suche nach seiner Frau wurde dann Rama vom heldenhaften Affen Hanuman unterstützt. Hanuman war Berater des Affenkönigs, und hat in Rama die Inkarnation Gottes erkannt, dem er sich ganz hingegeben hat.

Die Hanuman Chalisa, verschiedene Versionen

Hier habe ich zwei Aufnahmen der Hanuman Chalisa (हनुमान चालीसा) aus dem Sivanandaashram in Rishikesh, die ich im Oktober 2011 gemacht habe. Samstag ist der Tag der immer besonders Hanuman gewidmet ist, und so wird die Chalisa oft Samstags gesungen. Swami Vaikunthananda singt meistens die Hanuman-Chalisa. Vor und Nach der Chalisa werden noch verschiedene andere Mantras zur Verehrung Hanumans Rezitiert.

Kurz:

Lang:

Krishna Das ist sicher der Superstar der Mantra-Musik. Sein Lehrer war Neem Karoli Baba, ein grosser Verehrer Hanumans. So gibt es von Krishnadas sehr viele Versionen der Chalisa.

Hier eine chillige moderne Interpretation:

Hier die Hanuman Chalisa, aufgenommen im Westerwald-Ashram, gesungen von den Mitarbeitern des Hauses:

Auf der Seite www.pushpak.de/chalisa/ habe ich diese wunderschöne Übersetzung der Hanuman Chalisa gefunden, der 40 Verse über Hanuman, die Übersetzung ist von Undine Weltsch. Auf den Seiten www.pushpak.de sind noch viele weitere schöne Übersetzungen von klassischen Texten der Inder zu finden!

Das Hanuman Chalisa mit Übersetzung

Shree Guru charana saroja raja nija manu mukuru sudhari

Mit dem feinen Staub der Lotusfüße meines heiligen Gurus reinige ich den Spiegel des Geistes;

Baranaun Raghubara bimala jasu jo daayaku phala chaari

Und besinge den reinen Glanz von Rama, dem Besten der Raghus, welcher die vier Früchte des Lebens gewährt (Tugend, Verdienst, Liebe und Befreiung).

Buddhi heena tanu jaanike sumiraun pawana kumaara

Ich weiß um die Unvollkommenheit meiner Intelligenz, und so rufe ich dich an, oh Sohn des Windes;

Bala budhi vidyaa dehu mohin harahu kalesa bikaara

Und bitte demütig um Stärke, Vernunft und wahre Weisheit, um mich von all den Makeln zu befreien, welche Schmerz und Leid verursachen.

1. Jaya Hanumaan gyaana guna saagara,
Jaya Kapeesha tihun loka ujaagara

  1. Heil dir, Hanuman, du Meer der Weisheit und Tugend.
    Heil dir, Herr der Affen. Mit deinem Glanz erleuchtest du die drei Welten.

2. Raama doota atulita bala dhaamaa,
Anjani putra Pawanasuta naamaa

  1. Du bist Ramas Gesandter, die Heimstatt unvergleichlicher Macht,
    wurdest von Anjana geboren und wirst Sohn des Windgottes genannt.

3. Mahaabeera bikrama bajarangee,
Kumati niwaara sumati ke sangee

  1. Großer Held, du bist so mächtig wie der donnernde Blitz,
    vertreibst dunkle Gedanken und bist der Gefährte der Guten.

4. Kanchana barana biraaja subesaa,
Kaanana kundala kunchita kesaa

  1. Dein Antlitz ist golden und prächtig geschmückt
    mit schweren Ohrringen und lockigem Haar.

5. Haata bajra aura dwajaa biraajai,
Kaandhe moonja janeu saajai

  1. In deinen Händen glänzen Vajra (Indras Donnerkeil) und Banner,
    und die heilige Schnur schmückt deine Schulter.

6. Shankara suwana Kesaree nandana,
Teja prataapa mahaa jaga bandana

  1. Du bist eine Inkarnation Shivas und die Freude deines Vaters Kesari.
    Dein Ruhm wird in allen Welten verehrt.

7. Bidyaawaana gunee ati chaatura,
Raama kaaja karibe ko aatura

  1. Du bist der Weiseste der Weisen, tugendhaft, vollkommen
    und stets bestrebt, Ramas Absichten zu vollenden.

8. Prabhu charitra sunibe ko rasiyaa,
Raama Lakhana Seetaa mana basiyaa

  1. Es entzückt dich immerzu, von den Taten des Herrn zu hören,
    und Rama, Lakshmana und Sita leben in deinem Herzen.

9. Sookshma roopa dhari Siyahin dikhaawaa,
Bikata roopa dhari Lankaa jaraawaa

  1. Ganz klein tratest du vor Sita,
    aber in furchteinflößender Größe branntest du Lanka nieder;

10. Bheema roopa dhari asura sanghaare,
Raamachandra ke kaaja sanvaare

  1. Und in grimmiger Gestalt hast du die Dämonen vernichtet,
    um Ramas Auftrag auszuführen.

11. Laaya sajeevana Lakhana jiyaaye,
Shree Raghubeera harashi ura laaye

  1. Mit magischen Kräutern hast du Lakshmana wiederbelebt,
    und Rama umarmte dich voller Freude.

12. Raghupati keenhee bahuta baraaee,
tuma mama priya Bharatahi sama bhaaee

  1. Mit höchstem Lob bedachte dich der Herr der Raghus, als er sprach:
    “Du bist mir lieb wie mein Bruder Bharata.“

13. Sahasa badana tumharo jasa gaawain,
asa kahi Shreepati kanta lagaawain

  1. „Möge die tausendköpfige Schlange deinen Ruhm besingen“,
    so sprach Lakshmis Herr und zog dich an sein Herz.

14. Sanakaadika Brahmaadi muneesaa,
Naarada Saarada sahita Aheesaa

  1. Brahma und die Munis, Sanak und die Seher,
    selbst Narada, Sarasvati oder der König der Schlangen;

15. Yama Kubera digapaala jahaante,
kabi kobida kahi sake kahaante

  1. Yama, Kuvera, die Wächter der vier Richtungen
    oder Poeten und Schüler – keiner kann deine wahre Herrlichkeit beschreiben.

16. Tuma upakaara Sugreevahin keenhaa,
Raama milaaya raaja pada deenhaa

  1. Sugriva dientest du auf besondere Weise, als du ihn zu Rama brachtest,
    damit er ihm das Königreich wiedergebe.

17. Tumharo mantra Bibheeshana maanaa,
Lankeshwara bhaye saba jaga jaanaa

  1. Vibhishan achtete deinen Rat;
    und wurde zum Herrn von Lanka, wie alle Welt weiß.

18. Yuga sahasra yojana para bhaanu,
leelyo taahi madhura phala jaanu

  1. Obwohl die Sonne Millionen Meilen entfernt ist,
    sprangst du bis zu ihr, denn du hieltest sie für eine süße Frucht.

19. Prabhu mudrikaa meli mukha maaheen,
jaladhi laanghi gaye acharaja naaheen

  1. Kein Wunder, daß du sogar den Ozean überspringen konntest,
    denn du trugst den Ring des Herrn in deinem Mund.

20. Durgama kaaja jagata ke jete,
sugama anugraha tumhare tete

  1. Alle schweren Bürden und Aufgaben in dieser Welt werden leicht mit deiner Gnade.

21. Raama duaare tuma rakhawaare,
hota na aagyaa binu paisaare

  1. Du stehst wachend am Tor zu Ramas himmlischer Heimstatt.
    Niemand kann ohne deinen Segen eintreten.

22. Saba sukha lahai tumhaaree sharanaa,
tuma rakshaka kaahu ko dara naa

  1. Wer zu dir Zuflucht nimmt, findet Glückseligkeit.
    Und wen du beschützt, der kennt keine Furcht.

23. Aapana teja samhaaro aapai,
teenon loka haanka ten kaanpai

  1. Keiner kann deiner alldurchdringenden Kraft widerstehen,
    und die drei Welten erbeben bereits unter deinem Gebrüll.

24. Bhoota pisaacha nikata nahin aawai,
Mahaabeera jaba naama sunaawai

  1. Keine unheilsamen Geister können sich nahen,
    wenn Dein Name, oh großer Held, ausgesprochen wird.

25. Naasai roga hare saba peeraa,
japata nirantara Hanumata beeraa

  1. Wer deinen heiligen Namen unablässig wiederholt,
    wird von allen Schmerzen geheilt.

26. Sankata ten Hanumaana churaawai,
mana krama bachana dhyaana jo laawai

  1. Oh Hanuman, du befreist all die vom Leiden,
    die dich in Gedanken, Worten und Taten bewahren.

27. Saba para Raama tapaswee raajaa,
tina ke kaaja sakala tuma saajaa

  1. Rama, der Herr des Yoga, herrscht über alles,
    und alle deine Taten sind ihm gewidmet.

28. Aura manorata jo koee laawai,
soee amita jeewana phala paawai

  1. Wer mit aufrechtem Sehnen zu dir kommt,
    dem schenkst du unvergängliche Erfüllung.

29. Chaaron juga parataapa tumhaaraa,
hai parasidha jagata ujiyaaraa

  1. Dein Glanz erfüllt die vier Zeitalter,
    und deine Herrlichkeit wird in allen Welten gerühmt.

30. Saadhu santa ke tuma rakhawaare,
asura nikandana Raama dulaare

  1. Du bist der Beschützer der Heiligen und Weisen,
    vernichtest die Dämonen und wirst von Rama geliebt.

31. Ashta siddhi nau nidhi ke daataa,
asa bara deena Jaanakee Maataa

  1. Du gewährst die acht überweltlichen Mächte und neun weltlichen Schätze,
    weil Mutter Janaki (Sita) dich segnete.

32. Raama rasaayana tumhare paasaa,
sadaa raho Raghupati ke daasaa

  1. Du besitzt die Macht der völligen Hingabe an Rama
    und bleibst für immer sein ergebener Diener.

33. Tumhare bhajana Raama ko paawai,
janama janama ke dukha bisaraawai

  1. Wer dein Lob singt, kann zu Rama finden
    und wird von allem Leiden aus zahllosen Leben befreit.

34. Anta kaala Raghubara pura jaaee,
jahaan janama Hari bhakta kahaaee

  1. Nach dem Tod gehen deine Verehrer ins Reich Ramas ein
    und werden alle Zeit dem Herrn hingegeben sein.

35. Aura devataa chitta na dharaee,
Hanumata se-ee sarva sukha karaee

  1. Welch anderer Gott wäre zu verehren?
    Die Hingabe an dich allein, Shri Hanuman, gibt jeden Segen.

36. Sankata katai mite saba peeraa,
jo sumire Hanumata bala beeraa

  1. Vom Pfade dessen, der dich verehrt, oh Hanuman,
    werden alle Hindernisse und Schmerzen beseitigt.

37. Jai jai jai Hanumaana Gosaaee,
kripaa karahu gurudeva kee naaee

  1. Heil dir Hanuman, Herr der Sinne, nochmals Heil!
    Segne mich mit deiner Gnade als mein Guru.

38. Jo sata baara paata kara koee,
chootahi bandi mahaa sukha hoee

  1. Wer dieses Lied einhundertmal hingebungsvoll singt,
    wird von allen Banden befreit und gewinnt Glückseligkeit.

39. Jo yaha parai Hanumaana chaaleesaa,
hoya siddhi saakhee Gaureesaa

  1. Wer das Hanuman Chalisa liest,
    erreicht hohen Erfolg, wie es Shiva (Herr der Gauri) bezeugt.

40. Tulasee Daasa sadaa Hari cheraa,
keejai naata hridaya mahaan deraa

  1. Und Tulsidas, der hingebungsvolle Diener Haris, betet stets zu dir:
    ”Herr, wohne in meinem Herzen.”

Pawanatanaya sankata harana mangala moorati roopa

Oh Sohn des Windes, Vernichter aller Leiden und Verkörperung des Segens;

Raama Lakhana Seetaa sahita hridaya basahu sura bhoopa

Lebe in meinem Herzen mit Rama, Lakshmana und Sita, oh Höchster der Götter.

Einige Bilder von Hanuman:

Hanuman und Rama in Rishikesh

Oft werden Murtis von Hanuman mit oragengenem Pulver eingerieben

Hanuman, Mahavira, Bajarangi, kleiner Tempel

Hanuman Tempel in Delhi

Riesen Hanuman Rishikesh

Hanuman in Rishikesh, öffnet sein Herz für Rama

Hanuman öffnet sein Herz

Wandmalerei von Hanuman in Varanasi

Hanuman an der Wand

Oft verkleiden sich Leute als Hanuman um Segen zu verteilen (und Geld zu verdienen…)

In Rishikesh am Wegesrand

Hanuman am Wegesrand

Über Narada

Ich bin als Lehrer für Meditation, Yoga, und Vedanta tätig und leite einen kleinen Ashram im Westerwald. Nebenbei betreibe ich diese Seiten um meinem großen spirituellen Mitteilungsbedürfnis einen weiteren Kanal zu geben. Alle Inhalte meiner Seite stehen dir kostenfrei zur Verfügung und sie dürfen unter Angabe der Quelle gerne weiter verwendet werden! Wenn du mich bei meiner Arbeit unterstützen willst, Kommentiere, Like und Teile einfach meine Beiträge... :-)