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Swami Sivananda Saraswati – Leben und Werk

Swami Sivananda Saraswati

Swami Sivananda ist einer der großen Meister des Yoga die im letzten Jahrhundert den Boom des Yoga vorbereitet haben. Ich stehe in seiner Tradition des Yoga und möchte daher hier einen kurzen Vortrag einfügen den ich über ihn geben durfte. Ich finde das Leben solch großer Gurus höchst spannend und inspirierend und möchte dich dazu animieren Bücher zu lesen über und von wahren Meistern.

Swami Sivananda war sicher ein tadelloses Beispiel an Friedfertigkeit, Bescheidenheit und tiefer Weisheit. Vor allem aber war ein ein wahrer Revoluzzer der mit seinen Ansichten und Lehrweisen vielen konservativen Traditionalisten ein Dorn im Auge war…

„Der Suchende auf dem Weg des Alleinheit muss bescheiden, einfach, sanft, kultiviert, tolerant, barmherzig und freundlich sein.“ Swami Sivananda

Vortrag über das Leben von Swami Sivananda:

Kurzbiographie Swami Sivananda

Swami Sivananda wurde am 8.9.1887 in Südindien als Sohn einer wohlhabenden Familie geboren und bekam eine fromme und dennoch westlich orientierte Erziehung. Er war hochbegabt und studierte Schulmedizin innerhalb sehr kurzer Zeit, nebenbei gab er Nachhilfe für andere Studenten in höheren Semestern und veröffentlichte ein Magazin über Gesundheit. Im Malaysia leitete er einige Jahre mehrere Kliniken und hatte noch eine große Karriere als Arzt vor sich, bis er von einem intensiven Drang nach spiritueller Verwirklichung in eine andere Richtung getrieben wurde. 1923 hängte er seinen Arztkittel an den Nagel und begann als wandernder Sucher durch Indien zu laufen. Über mehrere Stationen landete er in Rishikesh wo er dann viele Jahre intensivste spirituelle Praktiken übten, die ihn bis zur Selbstverwirklichung führten. Er bagann dann nach einer Vision seine Erkenntnisse und sein Wissen weiter zu geben. Dazu gründete er 1936 die Divine Life Society und 1948 die Vedanta Forrest Academy.

Bis zum verlassen seines Körpers am 14.7.1963 hat er ein großes Lebenswerk vollbracht:

  • er schrieb über 400 Bücher (nach aktueller Zählung)
  • er hatte über 40 Swami Schüler
  • er hat einen riesen Ashram aufgebaut mit Krankenhaus und Universität
  • er hat sein integrales Yoga in die ganze Welt gebracht
  • viele seiner Schüler gelten auch als selbstverwirklicht

nach seinem Tod zeigte sich mehr und mehr wie weit sein Einfluss reichte, bis in die heutige Zeit.

Vermutlich praktizieren heute die meisten Yogis ausserhalb Indiens nach seinen Konzepten!

Schüler von Swami Sivananda

Den folgenden Vortrag habe ich zum 50. Mahasamadhitag von Swami Sivananda gehalten. Um die Wichtigkeit seines Handelns zu unterstreichen ist es gut sich seine vielen großen Schüler anzuschauen. Man sagt er hatte nicht nur unzählige Schüler, sondern auch, dass sehr viele davon durch ihn zum Erwachen gekommen sind. Swami Sivanandas Lehren leben in seiner Lehrer-Schüler Linie (Guru Parampara) fort und sie ist immer noch sehr lebendig, die Lehre entwickelt sich dynamisch in verschiedene Richtungen. Sein Einfluss auf den modernen Boom des Yoga ist kaum abschätzbar! Möge seine Lehre weiterhin Millionen von Suchenden bei der Suche nach einer höheren Wahrheit unterstützen! Möge seine Energie noch lange Zeit auf erden den Suchenden helfen kontakt zu Gott zu bekommen!

Jay Sadguru Sivananda!

Mahasamadhi-Lingam Swami Sivananda

Vishvanath-Lingam Sivananda Ashram

Ritual zu Ehren Swami Sivanandas

 

 

 

 

 

 

 

Vortrag über die wichtigsten Schüler von Swami Sivananda:

Hier einige der großen Schüler Sivanandas:

  • Swami Vishnu Devananda, Gründer der Sivananda Yoga Vedanta Centres
  • Swami Satyananda, Gründer der Bihar School of Yoga
  • Swami Krishnananda, sein Nachfolger, großer Vedanta Meister
  • Swami Chidananda, sein 2. Nachfolger, großer Bhakti Yogi
  • Swami Chinmayananda, Vedanta Meister
  • Swami SatChidAnanda, hat das Woodstock Festival eröffnet
  • Swami Sahajanananda, hat Yoga in Südafrika verbreitet
  • Swami Venkateshananda, Bhakti Yoga Meister
  • Swami Omkarananda, Meister der besonders die göttliche Mutter verehrte
  • Swami Nada Brahmananda, großer Nada Yoga Meister
  • Andrè van Lysebeth, Yogameister aus den Benelux Ländern
  • Boris Sacharow, Gründer der 1. deutschen Yogaschule im Jahre 1921

von links nach rechts: Swami Venkatesananda,
Swami Krishnananda, Swami Sivananda, Swami Chidananda, Swami Satchidananda.

Swami Sivananda Praxisanweisungen

Ashram von Swami Sivananda in Rishikesh

Swami Sivananda- Leben und Werk

Transkription eines Vortrags, Sommer 2013, Westerwald

Swami Sivananda ist einer der großen Yogameister des letzten Jahrhunderts gewesen. Wie ihr wisst, Yoga ist uralt, die Geschichte geht auf mindestens viereinhalb, eher über 5000 Jahre zurück. Und in der Geschichte des Yoga hat es immer wieder große Veränderungen gegeben darüber, was Yoga ist und was Yoga bedeutet. Es gab immer wieder Reformen oder Renaissancen des Yoga, wo also verschiedene Aspekte wieder mehr in den Vordergrund und andere mehr in den Hintergrund gerückt sind. Und so kann man beobachten, dass das Interesse an Yoga in den letzten hundert Jahren extrem gestiegen ist. Es war früher oder traditionell ist es immer eine Geheimlehre gewesen, heutzutage kann man die meisten im Internet finden oder auf Filmchen lernen oder in Büchern lesen. Wobei ja die Schwierigkeit ist, bei der Informationsflut, die wir heute haben, die Informationen richtig zu sortieren. Und das größte Geheimnis, was wir lesen, als ein solches auch tatsächlich zu erkennen.

Und so ist es eben wichtig, um Yoga richtig zu lernen, dass von einem Lehrer zu bekommen. Und so ist das Yoga heute lebendig, weil es eine Übertragung vom Lehrer zum Schüler seit Urzeiten gegeben hat. Und manche von diesen Übertragungslinien vom Lehrer zum Schüler kann man auch sehr genau noch nachvollziehen. Und so vermitteln auch wir das Yoga in einer bestimmten Tradition, die also seit alters her von Lehrer zu Schüler weitergegeben wurde. Wobei das nicht ganz so eng gesehen wird, dass immer ein Lehrer einen Schüler hat, der dann wieder einen Schüler hat, sondern es ist ein offenes System. Es gibt Menschen, die nur einen Lehrer haben, aber die meisten haben verschiedene Lehrer.

Swami Sivananda war mit anderen Gurus vernetzt

Und so hat beispielsweise Swami Sivananda auch viele von seinen engsten Schülern zu anderen Lehrer geschickt. Und so hat zum Beispiel Swami Vishnu-Devananda auch mal ein, zwei Jahre weiter im Himalaya bei Hatha Yogameistern gelernt, die spezialisiert auf Kundalini-Praktiken waren. So gab es zum Beispiel Swami Dayananda und Swami Chinmayananda, die zuerst Schüler von Swami Sivananda waren, die er dann zu anderen Vedanta-Lehrern geschickt hat. Oder Swami Nadabrahmananda, das ist auch ein Schüler von Swami Sivananda gewesen, der ist dann zu einem Musik-Guru geschickt worden. Und so wird das nicht ganz so eng gesehen, dass man nur einen Lehrer hat.
Was ich damit sagen möchte, ist, dass eben auch diese Tradition von Swami Sivananda eine sehr offene Tradition ist. Und das ist etwas, was Swami Sivananda auch zu Lebzeiten immer sehr wichtig war. Dass seine Lehre kein in sich geschlossenes System darstellt, sondern dass es zu allen Seiten offen ist und dass Toleranz gegenüber anderen Überzeugungen gepflegt wird. Oder vielmehr, dass es nicht zu einer Überzeugung wird, die abgrenzt von anderen, sondern dass es ein Übungssystem ist, was Verbindungen schafft zu anderen.
Und für mich ist das auch das besondere Merkmal an den Lehren von Swami Sivananda, dass sie eben geprägt sind von Liebe und Mitgefühl gegenüber allen Wesen. Und man sieht zum Beispiel, dass Swami Sivananda zu seinen Lebzeiten auch immer den Kontakt gesucht hat zu anderen großen Meistern seiner Zeit.

Es gab ja eine ganze Reihe von großen Yogameistern, die in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts vor allem sehr vieles getan haben, um das Yoga modernisiert auch in den Westen zu geben. Und so hatte Swami Sivananda zum Beispiel Kontakt zu Paramahamsa Yogananda, die haben sich mehrfach getroffen. Dann hatte er Begegnungen mit Ramana Maharshi, das ist ein südindischer Vedanta-Meister. Auf dessen 50. Geburtstag hat Swami Sivananda die ganze Nacht getanzt, heißt es. Er hat den Sathya Sai Baba getroffen, noch in jungen Jahren, und beispielsweise Sri Anandamayi Ma, die als Inkarnation der göttlichen Mutter galt, auch getroffen. Und so war das immer etwas, was sehr wichtig war, da offen zu sein.

Und auch das integrale System von Yoga, was Swami Sivananda vermittelt hat mit den verschiedenen Yogawegen, ist auch nicht starr zu interpretieren, sondern als universelle Prinzipien zu betrachten, die man nutzen kann und die man eben auch kombinieren kann, beispielsweise Bhakti Yoga mit Christentum. Das ist ja genau das, was im Christentum gefordert ist, Mitgefühl und Liebe zu kultivieren gegenüber anderen, Glauben und Vertrauen gegenüber Gott zu kultivieren. Und das ist letztlich genau das, was mit Bhakti Yoga gemeint ist.

Swami Sivanandas Leben

Swami Sivananda ist geboren am 8. September 1887, Leute, die ein bisschen Ahnung von Geschichte haben, die wissen, dass das noch die Zeit war, wo Indien besetzt war von den englischen Mächten. Und Swami Sivananda, der kam aus gutem Hause, also sein Urgroßvater war auch schon ein bekannter Dichter gewesen und seine Eltern kamen aus der oberen Gesellschaftsschicht. Und sie haben ihn auf eine westliche Schule geschickt, wo er sehr schnell auch erfolgreich war. Er galt als hochbegabt und hat Schulklassen übersprungen und später dann auch in Rekordgeschwindigkeit sein Medizinstudium absolviert.

Aber bis auf seine besondere Intelligenz gab es noch ein paar andere Dinge, die auffällig waren. Er hatte in jungen Jahren schon sehr viel Mitgefühl gegenüber allen Menschen und hat zum Beispiel nicht, so wie sein Vater sich das gewünscht hat, so sehr auf Kastengrenzen geachtet. Also für jemanden aus der oberen Kaste, da schickte es sich nicht, sich mit Menschen aus der unteren Kaste abzugeben und schon gar nicht, von denen was zu lernen. Swami Sivananda, in jungen Jahren, der wollte Kampfkünste lernen und da gab es nur einen Lehrer, der aus einer unteren Gesellschaftsschicht kam, das war ihm egal. Und er hatte darüber Streit mit seinem Vater, hat dann aber diesen Streit gewonnen, weil er sagte: „Es steht doch hier in den heiligen Texten, die du mir immer vorliest, dass alle Menschen vor Gott gleich sind.“

Das Kastensystem ist vielleicht ursprünglich mal ein sinnvolles Konzept gewesen, um zu sagen: es gibt unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Aber natürlich ist es verwerflich, ja, auf so eine Weise, wie das gepflegt wurde, Spiritualität als ein Unterdrückungsinstrument zu benutzen. So viel vielleicht dazu. Dann gab es zum Beispiel die Geschichte, dass Swami Shivanandas Vater ihn immer Prasad holen geschickt hat. Also Prasad ist die Opfergabe, die man beim Ritual dem Altar opfert, das sind meistens Süßigkeiten, und, um genau zu sein, isst man sie dann nachher da trotzdem auf, obwohl man sie dem Altar geopfert hat. Jedenfalls hat er häufig das Prasad dann unterwegs an bedürftige Menschen verschenkt. Und der Vater hat sich aufgeregt: „Du kannst doch nicht hier unser Prasad einfach verschenken.“ Und dann hat er gesagt: „Ja, aber wofür habe ich das geholt? Es soll doch Gott geopfert werden. Und da habe ich Gott auf der Straße getroffen, der war hungrig.“ Also konnte der Vater wieder nichts sagen.

Doktor Swami Sivananda

Also so gab es so ein paar Auffälligkeiten, Swami Sivananda hat ein Medizinstudium absolviert und zwar in ziemlich schneller Zeit und zwar nicht in Ayurveda oder so was, sondern ganz normale westliche Allopathie, hat also schulwissenschaftliche Medizin studiert und war dann auch längere Zeit als Arzt aktiv. Und zwar ziemlich aktiv, so dass er nebenbei noch eine Zeitung veröffentlicht hat, die er selber von A bis Z geregelt hat. Und ihm wurde es dann irgendwann langweilig.

Dann hat er einen Job angeboten bekommen in Malaysia, da ist er dann hin und hat in einem Krankenhaus in Malaysia gearbeitet. Ziemlich schnell ist er dann dort der Leiter des Krankenhauses geworden, hat dort einige Jahre als Direktor dieses Krankenhauses fungiert, bis er dort Kontakt hatte zu einem Sadhu. Ein Sadhu ist auch ein Entsagter, ähnlich wie ein Swami. Ein Swami ist quasi ein Mönch, so wie wir das in unserer Kultur kennen. Und ein Sadhu ist eigentlich auch einer, der entsagt hat, aber der eher so aus einer unteren Gesellschaftsschicht stammt und nicht so hoch gebildet ist. Also Swamis, das sind eher so reinere Entsagte, die sich sehr viel mit Wissen und vor allen Dingen auch Vedanta beschäftigen, also der höchsten Lehre letztlich der indischen Spiritualität. Und Sadhus, das sind eher Menschen mit einem geringeren Bildungsstand, die aber dennoch eben Entsagte sind. Jedenfalls hat er so einen Sadhu getroffen, der ihn also auf eine spirituelle Weise sehr inspiriert hat, wodurch er wieder so eine innere Stimme bekommen hat, die ihm sagte, er soll das Glück woanders suchen. Seine Motivation, Arzt zu werden, war natürlich, um Menschen zu helfen, um zu mehr Gesundheit und Glück zu kommen. Er hat aber dann festgestellt, dass er nicht wirklich den Menschen helfen kann. Denn als Arzt, wissen wir, da hat man nur mit den Symptomen zu tun, man hilft den Leuten kurz, das Symptom loszuwerden, aber man kann denen gar nicht wirklich helfen.

Und so hatte Swami Sivananda sich entschieden, sein Leben als Arzt aufzugeben und stattdessen sich auf eine spirituelle Suche zu machen. Er ist dann wieder zurück aus Malaysia nach Indien. Und da gibt es die Geschichte, dass er zu seinem Elternhaus gefahren ist, um dort alle seine Sachen abzugeben. Die hatten eine Riesenparty für ihn organisiert. Die wussten noch nicht, was er vorhatte. Und er hat aber wirklich nur die Sachen dort abgestellt und sich dann klammheimlich davongemacht und einen Zettel hinterlassen, dass er jetzt weg ist. Und dann ist losgewandert.

Swami Sivananda Als Wandermönch und Asket

In Indien ist das so üblich, dass man, wenn man möchte, eben der Welt entsagen kann. Dann zieht man sich besondere Gewänder an, also besondere Farben und man wird unterstützt von der Bevölkerung. Bei uns werden solche Leute als Aussätzige am Straßenrand sitzengelassen, aber schon immer war es in Indien üblich, dass Familien und Menschen, die eben genug zu essen hatten, dann solche umherwandernden Gottsucher unterstützt haben. Und so hat er eben auch alle seine Sachen dagelassen und ist als wandernder Gottsucher durch die Lande gestreift.

Man kann das auch noch nachvollziehen, wo er überall war. Er ist zum Beispiel dann auch in Varanasi gewesen, das gilt ja als die heiligste Stadt Indiens, älteste, durchgehend bewohnte Stadt der Menschheit. Und dort hat er wohl verschiedene Meister getroffen und so weiter, hatte noch nicht das Gefühl, wirklich angekommen zu sein. Und hatte dort den Tipp bekommen, nach Rishikesh zu gehen.
Rishikesh ist ein Ort am Fuße des Ganges, des Himalaya, am Ganges. Und dort ist er dann hingegangen und hat sofort gemerkt, dass er hier irgendwie zu Hause ist und dass er hier sein will. Und das war 1923, damals war er dann 36 Jahre alt. Also mit 36 Jahren war er in Rishikesh und hat dort dann nach einiger Zeit einen Meister getroffen, einen Swami, der ihn eingeweiht hat, der ihm die Gelübde abgenommen hat, die es braucht, um eben auch Swami zu werden. Und fortan war er dann eben ein Entsagter, man nannte ihn dann auch Doktor Swami, weil er eben Arzt war und er hat dann von 1923 an intensive Praktiken durchgeführt. Und zwar gibt es in Rishikesh, das gibt es auch heute noch, gibt es so eine große Tempelanlage, die von wohlhabenden Menschen finanziert wird, wo es lauter kleine Hütten gibt, die ernsthaft Praktizierenden zur Verfügung gestellt werden. Und so hat er dort so eine Hütte bekommen. Und in dieser Hütte hat er dann einige Jahre intensivste Praktiken durchgeführt. In Rishikesh, ist auch heute noch so, konnte man schon immer eben gut so Yogameister antreffen, die sich ja in die Einsamkeit gerne zurückziehen. Und wenn sie dann mal in die Zivilisation gehen, dann gehen sie den Himalaya runter bis Rishikesh.

Und so hat Swami Sivananda dort immer mal wieder auch große Meister kennengelernt, von denen er verschiedene Dinge lernen konnte. In seinen Tagebüchern kann man noch nachvollziehen, wie intensiv er dort praktiziert hat. Er hat teilweise 20 Stunden am Stück meditiert und solche Sachen. Er hat dann aber langsam auch angefangen, weil er gesehen hat, dass viele von den anderen Yogis, Sadhus und Gottsuchern, die da unterwegs waren, sehr krank waren, nebenbei, sozusagen als Karma Yoga, als selbstlosen Dienst, dann medizinische Hilfestellung zu geben. Und er hat so eine kleine Arztpraxis aufgebaut, zu der dann immer mal wieder die Sadhus kamen, um sich von ihm versorgen zu lassen.

Und durch diese intensive Praxis eben nach integralem Verständnis hat er dann verschiedene Meister und verschiedene Wege kennengelernt und ausprobiert und intensiv praktiziert. Er hatte dann irgendwann im Laufe der Zeit das höchste Bewusstsein gefunden oder er hat die Verwirklichung erreicht, die Erleuchtung, wie man es auch immer nennen möchte, und hatte dann eigentlich vor, sich zurückzuziehen.
Es gibt Menschen, die so einen erhabenen Zustand haben, die dann einfach unterschiedliche Beweggründe haben, verschiedene Dinge zu machen. Und er wollte sich in die Berge zurückziehen und einfach nur meditieren und diese erhabenen Zustände genießen.

Swami Sivanandas Vision und Werk

Swami Sivananda hatte dann aber eine Vision und zwar eine Vision von Vishnu oder von Krishna. Vishnu ist der Erhalter des Universums und Krishna eine Inkarnation davon. Und in dieser Vision hat er gesagt bekommen, dass er sich nicht zurückziehen soll, sondern dass er unter die Menschen gehen soll. Und Gott hat ihm dann so gesagt: „Hier gebe ich dir einen Krug, der ist gefüllt mit Liebe. Und wenn du diesen Krug unter die Leute verteilst, werde ich dafür sorgen, dass er niemals leer wird.“ Und so hat er in dieser Vision eine klare Anweisung bekommen, er soll eben sein Bewusstsein, seine Erkenntnisse, seine Energie mit den Menschen teilen.

Diese Vision hatte er mitten im Wald in der Nähe vom Ganges. Und das ist heute das Zentrum vom Sivananda-Ashram. Er hat dann nämlich einen Kuhstall besetzt. Swami Sivananda hatte ganz revolutionäre Tendenzen auch, werde ich gleich noch ein bisschen darauf eingehen. Er war also Hausbesetzer, hat dort einen Kuhstall besetzt und den sauber gemacht und dort angefangen seine Weisheit weiterzugeben. Und aus diesem Kuhstall, den es heute leider nicht mehr gibt, ist dann nach und nach ein riesengroßer Ashram entstanden, wo heute, ich glaube, bis zu 500 Menschen sich aufhalten können. Da gehört ein Krankenhaus dazu, eine Apotheke und vieles mehr.

Jedenfalls hat Swami Sivananda dann eben angefangen, sein Wissen weiterzugeben und ziemlich schnell kamen viele Leute zu ihm, die einfach gespürt haben, dass er so eine starke Kraft hat und so ein hohes Bewusstsein und so eine Klarheit, um dieses auch zu vermitteln. Und, ja, er hat dann angefangen, eben systematisch das weiterzugeben. Und im Grunde genommen seit dieser Zeit hat er sehr konsequent jeden Tag mindestens eine Stunde lang geschrieben. Und er hat es geschafft dann, also das muss so um 1930 gewesen sein, bis zu seinem Lebensende, das muss man sich mal vorstellen, 400 Bücher zu schreiben. Wenn man bei Wikipedia guckt, das steht so zwei- bis dreihundert Bücher drin. Am Anfang, als ich mit dem Yoga anfing, da hieß es immer: Ja, ja, der hat so 150 bis 200 Bücher geschrieben. Aber man hat vor anderthalb Jahren in Rishikesh mal eine große Inventur gemacht, also im Shivananda-Ashram dort. Und dort festgestellt, dass er über 400 Bücher tatsächlich geschrieben hat. Wahnsinn.

Jedenfalls, Swami Sivananda hat auf verschiedenste Weisen eben versucht, sein Wissen, seine Erkenntnis weiterzugeben, zum Beispiel eben durch Bücher, aber vor allen Dingen dadurch, dass er sich intensiv um ganz viele Schüler gekümmert hat. Und damit ist er vielen Leuten unangenehm aufgefallen. Denn klassischerweise war das Yoga ein Geheimlehre, die nur vom Lehrer zum Schüler gegeben, weitergegeben wurde. Und er hat das alles aufgeschrieben und veröffentlicht und das nicht mehr geheim gehalten, weil er sagte: Es ist jetzt an der Zeit, wo der moderne Mensch eben dieses Wissen braucht. Und so hat er damit angefangen, das weiterzugeben.

Dann war es so, dass die Lehren, die er vermittelt hat, auch eigentlich nur für Auserwählte aus den oberen Gesellschaftsschichten waren. Er hat sich da nicht darum gekümmert und hat es allen Menschen weitergegeben, sogar Frauen und Ausländern. Und das missfiel eben den Herrschaften auch, weil traditionellerweise waren diese höchsten Lehren dann eher Männersache. Es gab schon immer auch Traditionen von Frauen, die Yoga praktiziert haben, aber eben nicht so wie heute. Heute sehen wir, 90 Prozent der Anwesenden sind Frauen, also das ist beim Yoga so, dass sich die Frauen wesentlich mehr dafür interessieren. Aber das war vor 100 Jahren noch anders, da war das ganz klar, das ist Männersache.

Und Swami Sivananda sagte: Ja, da wohnt ja das gleiche Göttliche in der Frau drin wie auch im Mann und die muss auch das Yoga mitbekommen und ebenso Ausländer. Er hat also jedem, der es wissen wollte, jedem, der es ernst meinte, das Wissen vom Yoga weitergegeben. Und er hatte sehr viele Schüler, die auch sehr, sehr ernsthaft waren. Ich glaube, es sind ungefähr 40 Schüler, die er auch zu Swamis geweiht hat. Und viele von diesen hat er in die Welt hinaus geschickt, um dort das Yoga zu verbreiten. Viele von den Schülern waren auch sehr bekannt dann jeweils in den Ländern, wo sie hingegangen sind.

Es gab zum Beispiel Lehrer, die nach Afrika gingen, nach Australien, nach Amerika, nach Südamerika, nach Europa. Überall hat er seine Schüler hingeschickt, um das Yoga zu verbreiten. Zum Beispiel gab es einen Swami Satchidananda, das war ein Schüler von Swami Sivananda, der galt als der Guru des Woodstock Festivals. Der hat nämlich mit einer großen Rede das Woodstock Festival eröffnet. Der hatte so einen langen Rauschebart und hat eben da gesessen und eine Riesenrede gehalten. Die habe ich mal gelesen, die war auch sehr inspirierend. Also er hatte sehr viele bekannte Schüler. Und von vielen von seinen Schülern heißt es eben auch, dass sie dieses höchste Bewusstsein auch erreicht haben.

Er hat dann im Laufe der Jahrzehnte, die er dann in Rishikesh noch geblieben ist, also 1924 kam er nach Rishikesh, 1936 ist sein Ashram dann langsam größer geworden, so dass er auch eine offizielle Struktur aufbauen musste. Er hat dann 1936 die Divine Life Society gegründet, die Gesellschaft des göttlichen Lebens zu Deutsch, das ist also heute noch die Organisation, die Träger des Ashrams in Rishikesh ist. Das ist eine gemeinnützige Organisation eben, die beispielsweise die ganzen Bücher dann auch publiziert hat. Und einige Jahre später, als es dann immer mehr Schüler wurden und es immer mehr auch Strukturen brauchte, hat er dann 1948 die Yoga Vedanta Forest Academy gegründet, die Wald-Universität, könnte man so übersetzen. Und das ist ein Institut gewesen, wo er dann begonnen hat, auf eine ganz systematische Weise das Yoga weiterzugeben. Da konnte man damals so Drei- bis Sechsmonatskurse besuchen, um eben tief in die das Yoga einzusteigen.

Geschichten über Swami Sivananda

Und dann gibt es eben sehr, sehr viele schöne Geschichten aus dem Leben von Swami Sivananda, wie er eben auf verschiedenste Weisen versucht hat, das Yoga weiterzugeben. Eine zum Beispiel, es gab einen jungen, spirituell offenen Belgier, der per Zufall in einem Buchladen in Belgien eben ein Buch in die Hand bekommen hat. Dieser junge Mann, das war André Van Lysebeth. Der hatte dieses Buch von Swami Sivananda in der Hand, hat darin gelesen und war so inspiriert, dass er einen Brief aufgesetzt hat nach Indien, zu Swami Sivananda und ihm geschrieben hat, dass er sehr inspiriert war und dass er gerne mehr lesen würde. Und er solle ihm doch bitte alle Bücher zukommen lassen, die er bisher geschrieben hat. Monate später, damals hat es sehr lange gedauert, per Schiff kam ein Riesenpaket, er hatte schon wieder vergessen, dass er den Brief geschrieben hat, eine Riesenkiste mit ganz vielen Büchern drin. Weil Swami Shivananda hat diesen Brief gelesen und geahnt, dass das ein ernsthafter Suchender ist und gesagt: Dem schicken wir jetzt hier die ganze Kiste. Und tatsächlich, dieser André Van Lysebeth, der hat später selber Yogabücher geschrieben, ist auch längere Zeit in Indien gewesen und war im Übrigen derjenige, der den Namen „Rishikesh-Reihe“ geprägt hat. Also diese Übungsreihe, nach der wir heute das Yoga üben, die 12 Grundstellungen, die hatten eigentlich keinen Namen, diese Übungsfolge, aber der André Van Lysebeth hatte diesen Namen dann eben geprägt. Und das war dann die Rishikesh-Reihe.

Eine andere Geschichte, dieser Ashram von Swami Sivananda, der hatte eigentlich immer Geldprobleme. Obwohl viele Schüler da waren, auch viele Schüler, die viel Geld hatten, es waren also Präsidenten vor Ort, der indische Präsident war zum Beispiel mal da und andere, richtig wohlhabende Leute, die auch viel Geld dagelassen hatten, aber Swami Shivananda, der hat eben immer alles sofort wieder investiert und das Geld ausgegeben für Projekte, die gerade anlagen. Und so haben sich seine Schüler, die sich um das Geld kümmern sollten, auch immer gerne oder nicht so gerne darüber aufgeregt, dass er das Geld immer so verschleudert hatte. Aber es hat halt immer irgendwie gepasst. Er hatte mal wieder ein Buch geschrieben, der Ashram war mal wieder pleite, er wollte aber das Buch unbedingt veröffentlichen und wusste, dann nicht, was er machen sollte, hatte aber dann eine zündende Idee. Und zwar hat er sich gedacht: Der Postminister von Indien, der müsste ja eigentlich jede Menge Verbindungen haben und Geld, dem schicke ich jetzt mal ein Exemplar von meinem neuen Buch mit einem Brief. Und dann hat er in dem Brief geschrieben: Lieber Herr Postminister, anbei ein Exemplar meines neuen Buches, bitte lesen Sie sich dieses mal durch. Und wenn Sie inspiriert sind, fühlen Sie sich frei, von diesem Buch x-beliebige Kopien zu erstellen und diese so, wie Sie möchten, zu verwenden, aber bitte schicken Sie mir auch einen Teil der gedruckten Bücher. Viele Monate später kam eine Riesenkiste an mit ganz vielen frisch gedruckten Büchern.

Und so ähnlich wie Swami Vishnu Devananda, der ja die Lehre von Swami Sivananda dann nach Amerika und in den Westen dann mehr gebracht hat, auf verschiedenste Weisen versucht hat, das Yoga weiterzugeben, er hat ja zum Beispiel ein Flugzeug gehabt, mit dem er Belfast während religiöser Unruhen bombardiert hat, mit Blumen wohlgemerkt. Er ist auch mal über den Gazastreifen geflogen, als da dieser Sechstagekrieg war und hat da Blumen aus seinem Flugzeug abgeworfen und Flugblätter mit Mantras drauf. Also hat auch versucht, mit allen möglichen technischen Mitteln die Leute auf das Yoga aufmerksam zu machen. Genauso wie Sukadev heute eben auch die modernen Möglichkeiten des Internets nutzt um jeden, der einen spirituellen Begriff im Internet sucht, sofort auf Yoga Vidya aufmerksam zu machen. Genauso hat Swami Sivananda auch versucht, mit allen Mitteln das Yoga weiterzugeben und dadurch einen großen Beitrag geleistet dafür, dass das Yoga ein immer wichtigerer Teil auch in der Gesellschaft wird, dass es eben keine Geheimlehre mehr ist, sondern dass man das lernen kann.

Natürlich ist es zum Teil immer noch geheim, denn bestimmte Praktiken, die kann man eben nur von einem Lehrer lernen und auch das korrekte Ausführen muss vernünftig vermittelt werden von einem Lehrer. Aber die wichtigsten grundlegenden Praktiken, die sind eben für jeden zugänglich.

Und so ist Swami Sivanandas Leben, denke ich, sehr beispielhaft für den modernen Menschen, einfach, um zu sehen, wie tief das Yoga jemanden transformieren kann. Und wir haben mit diesem integralen Konzept eben die wunderbare Möglichkeit, die Techniken zu benutzen, um uns zu öffnen und uns zu lösen von all den falschen Vorstellungen und wirklich zu uns selbst zu kommen. Und so ist Swami Shivananda da ein ideales Beispiel.

Umgang mit der Lehre von Swami Sivananda

Ich muss gestehen, dass ich anfangs sehr skeptisch war gegenüber Swami Sivananda und dachte: Ja, ob der wirklich so toll war, wie die alle sagen? Und ich würde das auch empfehlen, nicht nur dem Yoga kritisch und skeptisch zu begegnen, sondern eben auch Swami Sivananda oder überhaupt spirituellen Lehrern immer zunächst mal skeptisch gegenüber zu sein. Aber dann das kritisch zu prüfen und dann zu schauen, inwieweit es einen berührt im Herzen und inwieweit die Aussagen oder die Lehren vernünftig erscheinen. Und sich dann auch zu öffnen.

Vielleicht eine Sache, die noch wichtig ist: Wenn man sich mit Swami Sivanandas Texten beschäftigt, dann findet man oftmals auch seltsame Stellen drin. Da schreibt er zum Beispiel: „Beschäftige dich nicht mit Frauen. Schaue ihnen nicht in die Augen.“ So was sagt er dann natürlich zu seinen Mönchsschülern, dass sie eben bei ihrem Gelübde bleiben, denn durch sexuelle Entsagung zum Beispiel kann man bestimmte Kräfte in sich wecken und transformieren. Dazu braucht es aber eine Willensstärke und die verliert man eben, wenn man sich zu sehr in der Welt sozusagen verliert. Und deswegen sagte er oftmals solche Dinge, die uns zunächst mal seltsam erscheinen. Aber wir müssen immer sehen, der hat in den 20er, 30er Jahren in Indien gelebt und vieles, was er gesagt hat, war eben für Inder und für Mönche. Und so müssen wir manche Aussagen immer in diesem Zusammenhang betrachten. Und dann kann man vielleicht auch mehr damit anfangen.

Soviel über Swami Sivananda, sein Leben, sein Wirken.

Vielleicht noch zum Schluss über die letzten Jahre, er ist später sehr krank gewesen. Man könnte sich fragen: Warum werden solche Yogameister, die die Erleuchtung haben, eigentlich krank? Sie müssen doch Körper, Geist und Seele zu einer Einheit verschmolzen haben und nicht mehr krank sein. Aber das ist ein Irrglaube. Denn die höchste Erkenntnis liegt jenseits des Körpers, jenseits des Geistes, jenseits der Gefühle. Die höchste Erkenntnis ist etwas, was jenseits von allen Erfahrungen dieser Welt liegt. Und Swami Shivananda zum Beispiel, der hatte in jungen Jahren sehr strenge Askese-Übungen auf sich genommen.

Es gehört zum traditionellen oder zum klassischen Yoga dazu, eben solche heftigen Askese-Übungen zu machen, von denen Swami Shivananda übrigens dringend abrät, weil er sagt, man muss sich um seinen Körper kümmern. Das ist der Tempel, in dem die Seele wohnt. Aber Swami Sivananda hat zum Beispiel über längere Zeit jeden Tag begrüßt, indem er bis zum Hals im Ganges stand, die Hände nach oben gerissen, hat er gewartet, bis die Sonne aufgeht, um so die Sonne, das Licht sozusagen zu begrüßen. Wer schon mal in Indien oder in Rishikesh war, der weiß, das ist eiskalt, das Gangeswasser dort. Und jeder, der Ahnung von Medizin hat, weiß, das ist nicht gut, 20 Minuten in eiskaltem Wasser zu stehen. Dadurch hat er sich sehr geschadet, seinen Nieren und so weiter. Und das war wohl auch der Grund, warum er später so krank geworden ist.

Es gibt also so abgefahrenste Techniken mit Askese, den Willen zu stärken. Es gibt also in Indien so Leute, die zum Beispiel den Arm hochnehmen und sich vornehmen, 12 Jahre lang den Arm nicht mehr runterzunehmen. Nur dass sie dann nach 12 Jahren die Muskeln so verkrüppelt haben, dass sie den gar nicht mehr runternehmen können. Oder andere nehmen sich vor, sich 12 Jahre nicht mehr hinzulegen oder hinzusetzen. Gibt es tatsächlich, die stehen 12 Jahre lang. Habe ich letztens noch ein Video gesehen über einen. Was die dann machen, die haben so eine Art Schaukel auf Schulterhöhe, wo sie sich manchmal so drauflehnen und dann auch mal wegdösen, aber die bleiben stehen. Oder die nehmen sich vor, zu pilgern, irgendwohin, 500 Kilometer von hier. Und den Pilgerweg machen sie nicht nur zu Fuß, sondern sie rollen über den Boden. Und zwar keine Rolle vorwärts, sondern quer. Die rollen 500 Kilometer quer durch Indien über den Boden, um so Entsagung zu üben.

Wie gesagt, Swami Sivananda rät von solchen Methoden dringend ab und auch ich möchte an dieser Stelle sagen: Bitte macht das zu Hause nicht nach. Wenn ihr das möchtet, ruft vorher bei RTL II an, da machen die sicher eine schöne Story draus.

Schönen Dank für das Zuhören, ich wünsche euch einen schönen Abend.

Videos über Swami Sivananda:

Seine Devotees neigen sicherlich dazu die Geschichten zu übertreiben, dennoch war Swami Sivananda jemand ganz besonderes. Er hat unzählige Techniken und Tricks weitergegeben um die Selbstverwirklichung zu erreichen, und es in ca. 400 Büchern festgehalten. Für jeden spirituell suchenden sind seine Werke ein kostbarer Schatz der Weisheit!

Hier spricht Swami Chidananda, einer der ganz großen Schüler Swami Sivanandas.

Hier Swami Krishnananda, der große Vedanta-Lehrer im Sivananda-Ashram.

Über Sukadev wurde ich in die Sivananda Tradition eingeführt.

Swami Sivananda war ein sehr moderner Meister. Er mochte die klassischen Guru- Verehrungsrituale wie sie in Indien üblich sind nicht besonders. Nur bei seinem Geburtstag und ähnlichen Gelegenheiten lies er soetwas mit sich machen…

Swami Vimalananda mit meiner Schoki!

 

Grurudevs Platz an der Ganga

Mahasamadhi Lingam Swami Sivananda

Eingang Sivananda Ashram

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