Viveka Chudamani – umfassende Analyse einiger Verse

Viveka Chudamani bzw. vivekacūḍāmaṇi als eines der Grundlagenwerke zum Advaita Vedanta des große Meisters Adi Shankaracharya.

Der Titel „Viveka Chudamani“ bedeutet wörtlich „Kronjuwel der Unterscheidung“ und dieser Text mit 580 Versen gilt neben „Atma Bodha“ und „Tattwa Bodha“ als Hauptwerk von Shankara.

Viveka Chudamani – Kronjuwel der Unterscheidung

Der ganze Text ist in der sog. Shardula-Vikridita-Metrik verfasst, also jeder Vers besteht aus 4×19 Silben. Er wird in der traditionellen Form eines Gespräches zwischen Lehrer und Schüler gehalten. Das Viveka Chudamani gilt als eine perfekte und komplette Anleitung für den Weg des Advaita Vedanta, es enthält alles wissen welches man für die Befreiung benötigt. Allerdings ist der Weg des Jnana Yoga nicht für jeden geeignet, es braucht eine umfassende Vorbereitung und eine starke Persönlichkeit um sich von allen Konzepten frei zu machen. So warnt das deutsche Wikipedia den unerfahrenen Sucher vor dem Text:

„Bereits nach dem ersten Vers warnt Shankara den Leser vor falschen Hoffnungen auf beruhigende Worte, da der Advaita Vedanta keine Philosophie ist, die verunsicherten Menschen Zuversicht und psychologische Sicherheit bieten kann. Ganz im Gegenteil, der Advaita Vedanta hat zum Ziel, dem Individuum jede Stützfunktion zu entziehen. Das Studium des Vivekachudamani mit einhergehender Akzeptanz und Verständnis seines Wahrheitsgehaltes kann daher auf spirituell unreife Leser destabilisierend wirken und für sie eventuell sogar gefährlich sein.“

der Beginn des Viveka Chudamani

Das Viveka Chudamani beginnt mit einer Anrufung an Govinda, damit kann entweder Sri Krishna gemeint sein oder der Guru Shankaras Sri Govinda Bhagavatpada.

„सर्ववेदान्तसिद्धान्तगोचरं तमगोचरम्
गोविन्दं परमानन्दं सद्गुरुं प्रणतोऽस्म्यहम्“

sarvavedāntasiddhāntagocaraṁ tamagocaram
govindaṁ paramānandaṁ sadguruṁ praṇato’smyaham

„Ich verneige mich vor Govinda, dessen ewige Natur absolute Seligkeit ist. Er ist der wissende Lehrmeister, der nur durch Kenntnis des gesamten Vedanta zu erkennen ist, jedoch nicht durch Diskurse und Verstandesargumentationen.“

In diesem ersten Vers drückt sich bereits aus, dass die Befreiung nicht durch den Verstand erreicht werden kann, es jedoch ein unverzichtbares Werkzeug ist. Der hier beschriebene Weg des Jnana Yoga führt zur vollständigen und zweifelsfreien Erkenntnis der wahren Natur des Seins, Ziel ist es die Ebene der Dualität zu überwinden und Einsicht in die nonduale Wirklichkeit zu erlangen. Dazu brauchen wir ein korrektes Verstehen der Lehre, aber eben keine Diskurse zum Zweck der Besserwisserei.

Ausgewählte Verse des Viveka Chudamani

Im folgenden möchte ich mithilfe einzelner Verse des Adi Shankaracharya bestimmte Aspekte der Lehre vertiefen um damit ein besseres Verstehen zu ermöglichen. Tatsächlich sind dieser Text und meine Kommentare nicht wirklich für Einsteiger geeignet, einige Vorkenntnisse der Lehre des Advaita Vedanta sind hilfreich zum besseren Verständnis.

Dreifache Gnade des Schülers

3. Dies sind die 3 Dinge, die in der Tat selten sind und nur durch die göttliche Gnade zu erreichen sind: Eine Geburt als Mensch, die Sehnsucht nach Befreiung und die Zuflucht zu einer großen Seele.

Wir sollten uns immer wieder bewusst machen, welches Glück wir haben, dass diese drei Aspekte des Lebens bei uns selbst zusammengekommen sind. Mit dieser Gnade haben wir in gewisser Weise auch eine Verantwortung übertragen bekommen den Weg zu gehen und damit unser Leben nicht zu verschwenden. Natürlich ist es so, dass die Kernaussage des Advaita Vedanta ist, dass es nur die absolute Einheit allen Seins gibt und wir somit nur bedingt auf eine „göttliche Gnade“ Hoffen können. Das Universum folgt dem „Sanathana Dharma„- dem ewigen Gesetz, also alles folgt Regeln und ist Teil der kosmischen Ordnung. Es gibt keinen richtenden Gott der sich überlegt, dem einen Gnade zu schenken und dem andern diese zu verweigern. Aber der gewöhnliche Mensch blickt zunächst aus seiner dualen Perspektive auf die Welt und da ist es hilfreich sich an Gott zu wenden, nebensächlich ist meines Erachtens nach die Form Gottes an die wir uns richten.

Drei wertvolle Gaben

Shankara möchte, dass wir unsere Situation wertschätzen:

  1. Das Universum ist unendlich und es besteht aus vielen Dimensionen, es wäre arrogant anzunehmen, dass es nur die Erde belebt ist. So gehen wir im Advaita Vedanta davon aus, dass der ganze Kosmos belebt ist, entsprechend viele Seelen (Jivas) gibt es die auf ihrem Weg zur Befreiung streben. Man sagt die Erde sei der beste Ort um die Befreiung zu erreichen und somit ist dieses Leben eine besondere Gelegenheit die wir nutzen sollten.
  2. Schauen wir uns in der Welt um so fällt auf, dass sich nur wenige Menschen dafür zu interessieren zu scheinen sich aus dem Leid zu befreien. Die meisten Menschen wollen Vergnügen, Wohlstand und Bedeutung, die richten sich bloß auf die irdische Dimension des Seins aus und richten als Konsequenz daraus den Planeten zu Grunde. Nur die wenigsten erkennen, dass sie im Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara) gefangen sind und wollen sich daraus befreien.
  3. Wenn wir nun also eine menschliche Geburt haben und in uns der Wunsch nach Befreiung groß geworden ist, gibt es leider viele Irrwege auf denen wir uns verlaufen können. Einen echten spirituellen Lehrer zu finden ist schwierig, wobei sich die Gurus beklagen keine geeigneten Schüler zu finden.

Also: wenn sich der Weg offenbart, sollten wir ihn auch gehen um die Gnade nicht zu verschenken.

Nonduales Bhakti

31. Unter den vielen Wegen, die zur Befreiung führen, ist Bhakti der wichtigste. Liebevolle Hingabe an Gott bedeutet, unablässig über das wahre Selbst
zu meditieren.

Unter Bhakti versteht man gemeinhin die Hingabe an Gott und das impliziert natürlich zunächst mal eine Dualität: ich hier, dort Gott. Advaita bedeutet „nicht-dual“ also die Trennung zwischen Subjekt und Objekt ist nicht wirklich da alles Eins ist. Also wenn alles Eins ist, wo ist dann Gott? Aus dem Blickwinkel des Advaita Vedanta ist Gott als Name, Form und Eigenschaft immer nur ein Symbol für das alles-umfassende Selbst. Es gibt nur das Selbst, ich bin alles das was durch mich erlebt wird. Es gibt nichts außerhalb von mir, da ich alles das bin. Das was ich bin ist nicht verschieden von dem was du bist, nur dass es in der relativen Perspektive einen anderen Ausschnitt der Täuschung wahrnimmt. Also Hingabe an Gott ist im Relativen, solange wir die Perspektive der Einheit nicht als absolute Wirklichkeit erkannt haben, immer eine Demut gegenüber einem Symbol für das Eine.

Hingabe an das Eine

Der große Bhakta Narada Muni erläutert es sehr schön in seinem 10. Vers des „Narada Bhakti Sutra„:

„Sich mit ganzer Seele Hinzugeben bedeutet, jegliche andere Zuflucht aufzugeben außer zum Einen.“

Oder wie die Sufis das zentrale Mantra des Islam deuten:

Lā ilāha illā ʾllāh – „es gibt nichts außer Gott“

Das erklärte Ziel des Advaita Vedanta ist das Erkennen der Einheit, also die Einsicht zu bekommen, dass es nur Gott gibt und das es nicht verschieden ist von meinem wahren Selbst. Man sagt, dass man ohne Hingabe an Gott nicht die Ebene der Dualität überwinden kann, da nur die Liebe zu Gott die Identifikation mit der begrenzten Person aufzulösen vermag. Man unterscheidet zwischen Bhakti gegenüber einer Form Gottes und Bhakti gegenüber dem Formlosen, beides ist hilfreich, jedoch ist letzteres zielführender im Sinne des Advaita Vedanta.

Wissen ist nicht gleich Wissen

58. Ein beredsamer Vortrag, ein Strom von Worten, die Auslegung der Schriften, große Kenntnisse der Gelehrten erfüllen zwar die Gelehrten, führen jedoch nicht zur Befreiung.

Wissen alleine vermag uns nicht zu befreien, es gilt das Wissen anzuwenden. Zu lesen „Tat twam Asi- du bist das“ oder zu hören „Aham Brahmasmi- ich bin das Absolute“ ist sicher philosophisch interessant, jedoch ist entscheidend, dass wir mithilfe der Lehre uns selbst analysieren. Wir studieren nicht Advaita Vedanta, sondern wir studieren uns Selbst, die Lehre soll uns bloß auf die entscheidenden Knackpunkte hinweisen. Daher ist niemandem damit geholfen wenn wir Wissen anhäufen, entscheidend ist dieses auch konkret anzuwenden. Die Lehre ist ein Wegweiser, keine Philosophie im herkömmlichen Sinne.

Befreiung ist mehr als bloßes Wissen

64. Man kann nicht dadurch König werden, dass man sagt: „Ich bin der König“, ohne die Feinde bekämpft, das Land vollständig erobert und die Herrschaft übernommen zu haben.

Es gibt heute viele selbsternannte Gurus die von sich behaupten erleuchtet zu sein und sich dann als Yoga-, Satsang-, Achtsamkeits-, Advaita- oder Meditationslehrer groß in Szene setzen. Generell sind Spirituelle Lehrer zunächst kritisch zu prüfen und man sollte sich anschauen wie sie sich außerhalb ihrer Auftritte verhalten. Zu sagen „ich bin Erleuchtet“ und dann dazu wunderschöne Worte formulieren kann jeder mittelmäßige Schauspieler. Gibt man sich einem Scharlatan hin, so wird man sicherlich auch Gefühle, Energien und andere besondere Erfahrungen in sich erzeugen- einfach durch die Kraft der Hingabe.

Einen Guru erkennen ist schwer…

Es gibt verschiedene Kriterien wie man einen Guru beurteilen kann, hier eine kurze Checkliste, der Guru sollte:

  • einer klaren Tradition folgen bzw. einen Lehrer haben
  • selbst auch vorleben was er predigt
  • keine haltlosen Versprechungen machen
  • die spirituelle Praxis des Schülers betonen
  • sich keine Verfehlungen in Sachen Sex und Geld erlauben

Natürlich gibt es auch authentische Lehrer die gegen einzelne Punkte dieser Liste verstoßen, es soll auch nur eine Anregung sein um keinem Scharlatan zu verfallen. Im Advaita Vedanta spricht man von zwei entscheidenden Eigenschaften eines Guru:

  1. Śrotriya – Gefestigt in den heiligen Schriften
  2. Brahmanişţha – Einsicht in die Nonduale Wahrheit

Mein eigenes Kriterium für einen Lehre ist neben den genannten punkten noch, dass er Demut und Humor haben soll, ohne diese beiden Eigenschaften nehme ich keinen Guru ernst. Die Sufis sagen:

„Wer keinen Sheikh (=Guru) hat, dessen Sheikh ist Chaitan (sein eigenes Ego)!“

Aber in diesem Vers 64 des Viveka Chudamani steckt noch mehr bedeutsames. Es reicht noch nicht aus zu verstehen, dass man Eins ist. Entscheidend ist die tief sitzenden Konditionierungen und Identifikationen zu durchbrechen und sich nicht mehr von Gedanken und Gefühlen leiten zu lassen!

Unterscheidung ist die Praxis

71. Jetzt sage ich dir genau, was du wissen musst: die Unterscheidung zwischen Selbst und Nicht-Selbst. Höre zu und denke im Geist darüber nach!

Der Titel dieses Textes „Viveka Chudamani“ deutet schon auf die Wichtigkeit des Begriffs hin. Solange wir nicht die Erkenntnis der Einheit allen Seins durchdrungen haben, sollten wir entsprechend der Lehre des Advaita Vedanta unentwegt unterscheiden, also Viveka betreiben. Es gilt zu differenzieren zwischen:

  • Selbst und Nicht-Selbst
  • Subjekt und Objekt
  • Beobachter und Beobachtetes
  • bedingungslose Freude und Objekt-gebundene Freude
  • Ewigkeit und Vergänglichkeit
  • Brahman und Maya
  • Gott und Schöpfung

Wenn wir also stets zwischen diesen beiden Polen der Dualität unterscheiden, schaffen wir die Bedingungen für den großen Wechsel der Perspektive hin zu einer absoluten nondualen Schau. Wir können die nicht-Zweiheit nicht bewusst erzeugen sondern nur die Bedingungen dafür optimieren durch Unterscheidung, die Befreiung ist dann ein Akt der Gnade, bzw. es geschieht erst durch vollständiges Loslassen. Um durch die Lehre am Ende des Prozesses der Befreiung  die Einheit allen Seins als die absolute Wirklichkeit zu erkennen, müssen wir sehe genau verstehen was unser Selbst ist. Tatsächlich ist es so einfach, dass wir es zunächst kaum verstehen können. Unser Selbst ist das Bewusstsein, das beobachtende Gewahrsein. Wenn wir dieses genauer analysieren, stellen wir fast, dass alles wahrgenommene in diesem Bewusstsein kommt und geht. Wir sehen:

die Welt ist in mir, nicht ich in der Welt!

Der Körper ist nur Werkzeug

83. Der physische Körper ist von seiner Natur her ein Werkzeug des Absoluten. Wer ihn nicht ununterbrochen dazu benutzt, sich selber von den Fesseln der anfangslosen Unwissenheit zu befreien, sondern sich nur um dessen Befriedigung bemüht, zerstört sich selber.

Natürlich sag uns der gesunde Menschenverstand zunächst mal, dass wir der Körper und die Person sind, und das wir in dieser Welt als Individuum leben. Die Lehre des Advaita Vedanta widerspricht dieser Logik komplett und verlangt von uns ein generelles Umdenken indem es sagt: du bist weder Körper, noch Person. Wir sind das reine Gewahrsein und unser Selbst (als das was sich als ich erlebt) ist nicht getrennt von dem was zunächst als Objekt erlebt wird, die ganze Welt ist nur ein kommen und gehen von Phänomenen in mir. Dennoch ist es ja offensichtlich so, das wir über den Körper mit all seinen Funktionen verfügen und wir erleben die Welt durch die Organe unserer Wahrnehmung. Wir waren schon immer reines Sein und erleben nun gerade die relative Welt durch und mit unserem Körper, aber Welt und Körper sind nicht die absolute Wirklichkeit. Zwar ist die Welt existent, jedoch ist sie in allen Facetten vergänglich und damit nicht im absoluten Sinne wahr.

Alle Konzepte aufgeben…

Durch unsere tief sitzenden Programmierungen, die auch über mehrere Inkarnationen hinweg bestimmend sind, haben wir uns an diese Welt und unsere Vorstellungen darüber gebunden. Unsere Aufgabe ist sozusagen nur, dass wir uns von den Konditionierungen lösen und im Bewusstsein des Absoluten ganz verankert sind. So sagt Shankara, dass unser Körper dazu da ist uns von der Unwissenheit zu befreien. Wenn wir uns um die Befriedigung der Sinne bzw. des Körpers kümmern werden wir uns nur noch tiefer in das irdische und leidvolle Sein verstricken. Wobei das nicht bedeutet, dass wir das Leben nicht genießen sollen, wir sollten bloß nicht dem Genuss hinterher laufen…

Das Selbst ist Beobachter

125. Es existiert Jemand, ein ewiges Etwas, aus sich selbst Entstandenes, was unabhängig und ewig ist, besteht für sich und die Grundlage des Ichbewusstseins ist. Es ist Zeuge der drei Bewusstseinszustände, und unberührt von den fünf Hüllen.

Hier beschreibt das Viveka Chudamani nochmals die Eigenschaften des Selbst als Urgrund aller Existenz. Wenn wir uns selbst einer genaueren Analyse unterziehen um herauszufinden was denn nun eigentlich das „ich“ ist, können wir feststellen, dass „ich“ der unberührte Beobachter bin. Egal was uns geschieht, der Beobachter im inneren bleibt immer wohlwollend neutral. Es sind nur die Gedanken und Gefühle welche die Erfahrungen bewerten und beurteilen und die darunter leiden, dem Beobachter ist es herzlich egal ob wir im Urlaub sind oder im stressigen Alltag. Dieser Beobachter der wir selbst sind ist auch Zeug der drei Zustände es Bewusstseins: Wach, Traum und Tiefschlaf. Hier bezieht sich Shankara auf die Mandukya Upanishade welche genauer analysiert wir „das Vierte“ im Bezug zu den 3 Bewusstseinszuständen steht:

  1. Im Wach-Zustand sind unsere Sinne nach außen gekehrt und wir erleben die manifeste Welt.
  2. Im Traum-Zustand sind unsere Sinne nach inne gerichtet und wir erleben die feinstoffliche Welt.
  3. Im Tiefschlaf-Zustand sind unsere Sinne ausgeschaltet und wir erleben reine Bewusstheit.

Das was wir eigentlich sind durchlebt also die drei Zustände bewusst als Zeuge. Ebenso sind die 5 Hüllen als unser Werkzeug nur ein Objekt der Beobachtung unseres wahren Selbst. Die 5 Hüllen bestehen kurz gesagt aus: Körper, Energie, Gefühle, Gedanken und Freude. Da unser wahres Selbst aus dem Blick der Lehre des Advaita Vedanta nicht-Handelnd ist und auch unveränderlich und unberührt, existiert Wille nur auf der ebene des Individuums.

Maya ist die Unwissenheit

144. Durch die Kraft der Verhüllung und Projektion entsteht Bindung. Es verschleiert das Wissen und der Mensch identifiziert den Körper mit dem Selbst und irrt von Leben zu Leben.

Es gibt wie besprochen nur das eine absolute Bewusstsein, alles andere ist Illusion durch Unwissenheit. Die Wahrheit wird durch „Maya“ verschleiert, und sie zeigt sich in uns durch Unwissenheit und lässt uns durch das Leben irren. Die Macht der Maya kann laut Shankara nur durch das Schwert der Erkenntnis gebrochen werden, den durch die richtige Sichtweise offenbart sich jede Illusion. Im gleichen Maße wie wir Einsicht in die Natur unseres Selbst bekommen wird die Maya Shakti geschwächt. Zwei Konzepte helfen uns das Wirken der Maya besser zu verstehen.

Maya operiert auf zwei verschiedene Arten:

  • Avarana Maya – die verhüllende Kraft, welche die Wahrheit unter dem Schleier verbirgt.
  • Vikshepa Maya – die projizierende Kraft welche der Wahrheit eine andere Wirklichkeit überstülpt.

Avarana lässt uns die Wahrheit vergessen und Vikshepa fügt eine falsche Ansicht hinzu.

Die Maya besteht aus drei verschiedenen Wirkkräften, den drei Eigenschaften der Natur welche die Schöpfung dominieren, also alles in der Schöpfung wird von den 3 Kräften (Gunas) durchdrungen. Da das Selbst ist der Schöpfung übergeordnet und es ist unberührt von den Gunas:

  • Tamas – Trägheit, Dunkelheit und Dumpfheit und ist die Wirkkraft welche uns wie eine Wolke verblendet und von der Erkennntis der Wirklichkeit fernhält.
  • Rajas – Rastlosigkeit, Bewegung, Tatkraft und ist die Wirkkraft, welche uns durch die Unruhe und Projektion von der höchsten Erkenntnis entfernt.
  • Sattwa – Klarheit, Reinheit und Harmonie und ist die Wirkkraft welche uns durch die Neutralität zur Erkenntnis des Selbst führen kann.

Im Menschen ist die Maya als Unwissenheit aktiv, je mehr wir über das absolute wissen, desto weniger Macht hat die Maya über uns.

Programmierungen halten uns in der Dualität

186. Hinter dem Ego steht die verkörperte individuelle Seele (Jiva). Sie ist ohne Anfang, vollbringt alle Taten auf der relativen Ebene. Gemäß früherer Eindrücken und Neigungen (Vasanas) führt sie gute oder schlechte Handlungen durch, und trägt deren Folgen.

Viveka Chudamani

Ein Bild mitten im Text- angenehm fürs Auge

Man kann im Advaita Vedanta unterscheiden zwischen der absoluten Perspektive der Einheit allen Seins welche einzig und allein wirklich und wahr ist, und der relativen Ebene unserer kümmerlichen Existenz die nur bedingt wahr und dual ist. Auf der relativen Ebene des Seins hat der Körper mit all seinen Funktionen einen freien Willen, zumindest bedingt da er z.B. von den Gunas abhängt und laut moderner Forschung die Willensformung unbewusst stattfindet. Jedenfalls agiert der Jiva gemäß seiner tief sitzenden Programmierungen im Einklang mit den äußeren Einflüssen. Die Programmierungen bzw. „Vasanas“ werden in jedem Augenblick durch unser Handeln erneuert, je nach Art unserer Tätigkeiten und je nach innerer Motivation werden neue Samen für künftige Erfahrungen gesäht. Aus unseren Handlungen und der Intention dazu ergibt sich unser künftiges Karma, konstruktives Handeln ergibt schöne Erfahrungen und anders herum. Ziel des Weges der hier im Viveka Chudamani beschrieben wird ist jedoch nicht eine schöne Zukunft zu generieren, sondern sich aus den Zwängen des Karma zu befreien. Die Befreiung vom Karma erfolgt durch das Opfern unser Handlungen und durch das akzeptieren jeder Erfahrung.

Das Selbst ist Gestaltlos

195. Das Selbst welches ohne Verhaftung, nicht handelnd und gestaltlos ist, kann eine Verbindung mit den Objekten der Welt nur durch die Täuschung aufnehmen, so wie das Blau des Himmels keine echte Verbindung mit dem Himmel hat.

Viele Eigenschaften können aus unserer begrenzen Sicht dem Eigenschaftslosen und unbegrenzten zugeordnet werden, und es ist wichtig über diese einzelnen Attribute zu reflektieren, hier also:

  • ohne Verhaftung – das Selbst IST einfach nur ohne Erwartungen, Vorlieben oder Abneigungen,da es alles umfasst differenziert es keineswegs.
  • nicht handelnd – es durchdringt und übersteigt jegliche Erfahrung und alles existente, daher wirkt es auch nicht auf die Schöpfung ein.
  • gestaltlos – es ist einfach grenzenlos ALLES und jede Form s wie auch jedes Wort ist begrenzt

Jedoch erzeugt die Kraft der Maya eine Verbindung mit der Welt der Erfahrungen. Die Illusion sorgt für ein irrtümliches verstehen des wahren Selbst und eine entsprechend scheinbare Verbindung mit Objekten. Das blau des Himmels ist eigentlich das Schwarz des Weltraumes welches durch die Atmosphäre eine andere Gestalt annimmt, ebenso nimmt das Selbst scheinbar eine andere Gestalt an wenn wir unwissend sind. Oder anders: der Himmel ist grenzenlos und ewig aber das Blau ist nur Tagsüber und bei Wolkenfreiheit wahrnehmbar, ebenso ist das Selbst grenzenlos und ewig.

Mithya und Sathyam, Topf und Ton

251. Alle Formen aus Ton wie zum Beispiel ein Topf, werden vom Geist als real akzeptiert, sie sind aber tatsächlich Ton. So ist auch das gesamte Universum , welches aus Brahman entstammt, Brahman alleine und nichts anderes als Brahman, die Selbst-existierende Realität und das ureigene, essentielle Selbst eines Menschen. Deshalb bist du das „tat tvam asi“ – die friedvolle, reine, Höchste, nicht-duale und absolute Wirklichkeit, Brahman.

Mit diesem Vers spielt das Viveka Chudamani auf das klassische Gleichnis aus der Chandogya Upanishade an, welches ich hier ausführlichst besprochen habe. Schauen wir uns einen Tontopf an so hat der Ton gerade eine bestimmte Form angenommen, wenn der Topf zerbricht bleibt nur noch Ton übrig. Die Essenz des Topfes ist also Ton. Ebenso kann ein goldener Ehering auch eingeschmolzen und Kugelförmig werden, konstant bleibt nur das Gold, Name und Form ist eine überlagerte scheinbare Wahrheit. Satyam, also wahr ist nur Ton und Gold, Topf und Ehering sind Mithya: eine falsche Wirklichkeit. Ebenso ist de Welt nur Mithya, da alles in ihr vergänglich und wechselhaft ist, nur Brahman allein ist wahr, Sathyam. Nur Brahman ist im absoluten Sinne wahr, die Welt wie wir sie erfahren ist eine Illusion. Du bist nicht die Welt sondern DAS: Brahman. Löse dich von deinen Konzepten und sei eins mit allem- Bewusstsein.

Vasanas binden uns an Samsara

267. Selbst, wenn man die Wahrheit erkennt, bleibt ein machtvoller, tiefer Resteindruck im Handelnden und Genießenden zurück, dieser ist der Grund für Wiedergeburt. Die Vasanas müssen mit großer Anstrengung ausgerottet werden, indem man nach Innen gewendet in einem konstanten Zustand der Verschmelzung mit dem Wahren Selbst lebt. Die Auslöschung der Vasanas im hier und jetzt wird von den Weisen Befreiung genannt.

Leider gibt es viele moderne Gurus die das Auflösen der Vasanas außer Acht lassen, das Phänomen des Neo-Advaita blendet diese spirituelle Arbeit nahezu gänzlich aus. Es reicht eben nicht aus bloß zu erkennen was die Natur des Selbst ist, sondern darüber hinaus muss in einem mühsamen Prozess mit den Konditionierungen bzw. Programmierungen oder Vasanas gearbeitet werden. Es sind die Vasanas welche uns als Persönlichkeit ausmachen und die unsere Wünsche und Ablehnungen erzeugen. Ebenso sind die Vasanas für die Bindung an das Irdische verantwortlich, sie bleiben nach dem Tod des Jiva übrig und manifestieren sich wieder in einem neuen Jiva. Daher müssen wir sie auflösen um uns von Samsara zu befreien. Wenn wir den Vasanas die Macht über uns entziehen indem wir konsequent im Bewusstsein der Einheit verweilen, lösen sie sich zunehmend auf. So sagt Shankara hier ganz klar, dass befreiung erst dann gegebn ist wenn die Programmierungen nichtmehr wirksam sind.

das Karma wirkt weiter

279. Wisse mit Sicherheit: Dein Prarabdha Karma wird deinen Körper für dieses Dasein am Leben erhalten bzw. ihn nähren. Bleib beständig, ausdauernd und entschlossen um die Projektionen auf das Selbst aufzulösen!

Wir brauchen uns keine Sorgen zu machen über unser Fortbestehen denn das Karma „nährt“ unseren Körper bis ans „Ende seines Schicksals“. Letztlich geschieht das Leben durch Prarabhda auch weiterhin auf der relativen Ebene bei gleichzeitigem Verweilen im Absoluten. Unser Karma wirkt weiterhin auch wenn manche aus einem falschen Verständnis behaupten, dass der Erleuchtete kein Karma mehr hätte. Dazu ist es hilfreich die klassischen 3 Arten des Karma zu kennen und was mit ihnen geschieht wenn die Befreiung da ist:

  1. Agami Karma – was ich jetzt tue hat Folgen für meine Zukunft, nach der Befreiung aber handle ich immer im Einklang mit dem Dharma und ganz als Karma-Yoga, daher fallen die Folgen nicht auf mich zurück.
  2. Prarabhda Karma – was ich jetzt erlebe ist eine Folge meiner vergangenen Handlungen, auch nach der Befreiung erlebe ich noch weiterhin die Folgen meines vergangenen Handelns.
  3. Sanchita Karma – alle Ursachen zeigen irgendwann Wirkungen, auch Inkarnations übergreifend, durch die Befreiung löst sich Sanchita auf und nur noch Prarabhda bleibt.

Beispielsweise hat ein Raucher nach der Befreiung eine höhere Wahrscheinlichkeit Lungenkrebs zu bekommen als ein Nichtraucher und jemand der viel Gutes getan hat wird die Früchte seines Handelns ernten. Shankara meint hier im Viveka Chudamani konkret, dass unser Prarabhda unseren Körper weiterhin am Leben erhält. In den Veden wird hierzu das Gleichnis vom Pfeil verwendet, Prarabhda ist wie der Pfeil der bereits abgeschossen wurde und weiter fliegt bis sein Flug zu Ende ist. Letztlich können wir unserem Körper beim Handeln zuschauen, so wie wir auch unseren Gedanken beim Denken zuschauen können.

Verwechsle das Selbst nicht mit dem Ich!

306. Einzig und alleine durch Verwechslung des Ich mit dem Selbst unterliegst du dem Kreislauf von Geburt und Tod – o Du, der du unveränderlich, ewig, allgegenwärtig, von unbefleckter Herrlichkeit, absolutes Wissen, absolute Glückseligkeit und all-durchdringendes höchstes Bewusstsein bist.

Hier macht uns das Viveka Chudamani nochmals eine klare Ansage: es ist tatsächlich nur die Unwissenheit über unser Selbst welche uns leiden lässt und daraus resultiert natürlich die Lösung des Problems. Wir verwechseln unser begrenztes Ich mit dem wahren Selbst um uns zu befreien müssen wir das Selbst als einzig wahre Realität anerkennen und erkennen. Das „Ich“ ist mit dem Körper und seinen Funktionen verbunden, es ist letztlich nur ein Werkzeug wie der Arm mit dem wir in der irdischen Existenz agieren können. Solange wir uns für das Ich, also Körper und Person halten, generieren wir stets neues Karma und leiden darunter. Sobald wir die Erkenntnis des Selbst ganz verinnerlicht haben, und auch die Vasanas nicht mehr dominant sind, endet das Spiel des Samsara und das wahre Leben als Befreiter beginnt.

Das Ende der Vasanas ist Befreiung

317. Wenn das Ichbezogene Handeln aufhört, hört das Grübeln über Sinnes-Objekte auf, gefolgt von der Zerstörung von Vasanas. Die endgültige Zerstörung von Vasanas ist Befreiung. Dies wird als zu Lebzeiten Befreit genannt.

Also hier nochmals ganz klar: Befreiung ist erst gegeben wenn de Programmierungen aufgelöst sind! Tatsächlich habe ich mich selbst lange Zeit gewundert, da ich erkannt habe was mein wahres Selbst ist aber mich noch nicht frei gefühlt habe. Zu erkennen wer ich wirklich bin ist bereits eine große Erleichterung und es fühlt sich auch äußerst befreiend an, jedoch bleiben zunächst noch die Konditionierungen. Der erste Schritt ist also das Beenden des ich-bezogenen Handelns und daraus resultiert, dass wir aufhören Objekten hinterher zu laufen. Wer keine Vasanas mehr hat wird „Jivanmukta“ genannt und er ist Befreit vom Kreislauf der Wiedergeburten.

Viveka & Vairagya

375. Begreife, oh Weiser, dass Losgelöst-heit und Unterscheidungsvermögen in einem Aspiranten wie die zwei Flügel eines Vogels sind; nur beide zusammen sind hilfreich um zur Turmspitze des Palastes der Befreiung empor zu fliegen .

Natürlich macht Shankara bereits mit dem Tittel „Viveka Chudamani“ deutlich wie wichtig Viveka ist, in diesem Vers  macht er deutlich, dass Vairagya ebenso bedeutsam ist. Nur wen wir beide zusammen verwenden können wir erfolgreich sein auf dem spirituellen Weg. Unterscheidung hilft uns das Relative und das Absolute zu differenzieren und Losgelöst-heit hilft uns die Anhaftung an alle Arten von Objekten und Vorstellungen loszulassen.

Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit

413. Meditiere über das Selbst im Selbst, das Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit ist, frei von allen Begrenzungen, nicht-dual. Dann wirst du nie wieder der Wiedergeburt unterworfen sein!

Diese drei Eigenschaften sind ganz essentiell zum Verstehen der Lehre und zum Ergründen unseres wahren Selbst, es ist gut immer wieder darüber nachzudenken und zu verstehen, dass ICH es bin. Ich bin reines Sein, also ich existiere und das tue ich bewusst, also bin ich Sein und Bewusstsein. Losgelöst von den Erfahrungen bin ich im rein, bewussten Sein absolut und bedingungslos zufrieden mit dem was ist also glückselig. Darüber zu meditieren löst alle Bindungen an Objekte und damit an das irdische Karma.

Karma wirkt nach der Befreiung weiter

453. Der auf einen vermeintlichen Tiger abgeschossene Pfeil bleibt nicht stehen, wenn man hinterher erkennt, dass es eine Kuh ist, sondern durchbohrt das Ziel mit voller Wucht.

Ich habe mir oft die Frage gestellt wie unser Karma weiterhin wirkt nachdem die Befrei ung erlangt wurde, dieser wunderschöne Vers 453 des Viveka Chudamani gibt die Antwort: Wenn wir unser wahres Selbst erkannt haben, wirkt das bereits in Gang gesetzte Karma weiter, klar, denn die Ursache-Wirkungs-Ketten kann man nicht unterbrechen denn Energie löst sich niemals einfach auf.

Der Schatten gehört zu uns

505. Auch wenn der Schatten eines Menschen Hitze, Kälte, Gutem oder Bösem ausgesetzt ist, wird es den Menschen, der vom Schatten verscheiden ist, nicht im Geringsten beeinflussen.

Ein wunderbares Gleichnis welches uns das Verhältnis vom wahren Selbst zum Körper verdeutlicht, denn das Selbst ist völlig unberührt vom Körper mit all seinen Funktionen obwohl es untrennbar zu uns gehört, ebenso wie uns der Schatten nicht berührt.

Der Befreite ist wie ein Kind

540. Der Kenner Brahmans trägt kein Erkennungszeichen, ist nicht an die Sinnes-Objekte gebunden. Einem Kind gleich benutzt er den Körper, ohne sich mit ihm zu identifizieren, erlebt Sinnes-Eindrücke, wie sie durch fremden Willen auf ihn zukommen, – wie ein Kind.

Wir können den Befreiten nicht erkennen, es gibt keinerlei Merkmale an denen wir uns klar orientieren können um einen erwachten Lehrer als solchen zu identifizieren. Wobei Shankara hier deutlich macht, dass ein „Kenner Brahmans“ keine Bindung mehr an Sinnes-Objekte hat, aber das lässt sich von außen kaum beurteilen, zumal der befreite seine Persönlichkeit zwar transzendiert aber nicht aufgelöst hat.

Du bist schon frei!

.574. Bindung und Befreiung sind von Maya bewirkte Illusionen. Sie existieren nicht im Selbst. Da es keine Begrenzung bezüglich des unendlichen Raums geben kann, wie könnte es dann irgendeine Begrenzung der höchsten Wahrheit geben, die ungeteilt, still, reglos, unanfechtbar, makellos, rein und nicht-dual ist?

Also wir waren schon immer frei, wussten es bloß noch nicht. Das Selbst war schon immer unsere absolute Wirklichkeit, wir haben uns bloß irrtümlich in einer Illusion verheddert.

Mit dem folgenden Vers endet das Viveka Chudamani des großen Adi Shankaracharya Bhagavadpada.

580. Mögen die Sucher nach Befreiung diese heilsame Lehre zu schätzen wissen; diejenigen, die sich von den Unreinheiten des Geistes durch Beachtung der vorgeschriebenen Methoden gereinigt haben, die gegenüber
weltlichen Genüssen gleichgültig sind, die heiteren Geistes sind und sich an den heiligen Schriften erfreuen.

Der folgende Vers ist wohl später hinzugefügt worden.

581. Dies Botschaft von Shankaracharya ist für diejenigen, die in diesem Samsara durch die brennenden Schmerzen, von den sengenden Sonnenstrahlen der dreifaltigen Sorgen adhyatmika, adhidaivika und
adhibhautika gequält werden, und jene, die in Täuschung durch die Wüste auf der Suche nach Wasser umherirren. Diese herrliche Botschaft verkündet, dass die glückbringende nicht-duale Wirklichkeit, das Ozean von Nektar, die zur Befreiung führt, zu erreichen ist.

Om Tat Sat

Ich hoffe meine Ausführungen waren hilfreich für dich, wenn du dazu Fragen hast oder dir gar ein Inhaltlicher Fehler aufgefallen ist, melde dich gerne bei mir!

Shankara und Schüler, Shankaracharya, Advaita Vedanta, Upanishads

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