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Chakra Arbeit

Narada Marcel Turnau

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Die kostenlose Bereitstellung all dieser Informationen soll helfen, deine spirituelle Sehnsucht zu befrieden, und zu helfen etwas Klarheit in der Betrachtung des spirituellen Weges zu ermöglichen.

Ebenen & Wege des integralen Yoga

Es gibt verschiedene Wege oder Ebenen im Yoga. Man kann sagen: “Yoga ist ein ganzheitliches System zur Entwicklung von Körper, Geist und Seele”, und das höchste Ziel des Yoga ist Moksha, die Befreiung von allem Leid, also die Selbstverwirklichung. Das bedeutet die Erkenntnis des Selbst oder das Sich-Verbinden mit Gott. Es gibt über 20 verschiedene mögliche Übersetzungen ins Deutsche von dem Wort “Yoga”. Letztlich bdeutet Yoga dasselbe, wie auch das griechische Wort “Religion” ausdrückt. Religion setzt sich zusammen aus “re-ligare”, Ligare, da steckt das Wort Legieren- Verbinden drin. Also Religion heißt vom Wortursprung her ein “Wieder-Verbinden” des Menschen mit Gott.

Ziel des Yoga lässt sich verschieden Beschreiben, es ist die Selbsterkenntnis oder das Hingeben an Gott oder das Realisieren der Nondualität, das Eintreten in das Einheitsbewusstsein. Und um dieses Ziel zu erreichen, gibt es ganz viele unterschiedliche Wege bzw. Praktiken die auf verschiedenen Ebenen ansetzen. Der Mensch wird in diesem ganzheitlichen, integralen System als ein multidimensionales Wesen verstanden, welches eben ganz viele verschiedene dimensionale Ebenen hat, wir versuchen im Yoga gleichzeitig auf verschiedenen Ebenen zu arbeiten. Diese unterschiedlichen Yoga-Wege führen zum selben Ziel und sie beinhalten unterschiedliche Denksysteme. Die Wahrheit oder die Verwirklichung liegt jenseits von Konzepten und jenseits des Beschreibbaren. Und deswegen versuchen wir verschiedene Konzepte zu benutzen, die auf dasselbe hinweisen, um irgendwann zu verstehen, was der Sinn des Ganzen ist.

Bhakti & Jnana Yoga

Bhakti und Jnana Yoga, das sind traditionellerweise die beiden wichtigsten Yoga-Wege, es sind die erprobtesten und zuverlässigsten Wege, um das höchste Ziel zu erreichen.

  • Bhakti Yoga beschäftigt sich vor allen Dingen mit dem Herzen, dem Gefühl und mit Liebe. Es gibt in diesem “Weg der Hingabe” klare Methoden und auch einfach die innere Einstellung, dass es darum geht, das Herz zu öffnen für “Gott”, was auch immer man darunter versteht. Bedingungslose, allumfassende Liebe zu kultivieren, um dadurch mehr und mehr sich zu verbinden mit Gott, das ist Bhakti Yoga, also der Weg über das Herz.
  • Jnana Yoga beschäftigt sich mit der Philosophie oder mit der Beschreibung der Wirklichkeit, diese Lehre wird Advaita Vedanta genannt. Es ist der Weg der Erkenntnis und des Wissens, wo es darum geht, sich mit Lehren oder Aussagen über die Wirklichkeit immer mehr von geistigen Konzepten zu lösen und diese zu transzendieren und zu schauen, was jenseits des Verstandes liegt oder jenseits des rational Erfassbaren.

Diese beiden Wege werden von den Yoga-Meistern als die Wichtigsten beschrieben, weil diese sozusagen direkt und zuverlässig  zum Ziel führen. Bhakti Yoga, Weg der Liebe und des Herzens, Jnana Yoga, Weg der Erkenntnis oder der Transzendierung des Verstandes. Im ganzheitlichen Konzept des integralen Yoga arbeiten wir gleichzeitig mit anderen Methoden. Klassischerweise spricht man von vier Yoga-Wegen, Raja Yoga und Karma Yoga werden noch dazu gezählt.

Raja & Karma Yoga

  • Karma Yoga ist letztlich keine Praktik, sondern es ist eine geistige Einstellung. Karma Yoga heißt letztlich selbstloses Handeln. Letztlich können wir nicht selbstlos handeln, sondern es ist der Versuch, selbstlos zu handeln. Also zu handeln, wie wir das im Yoga sagen, ohne an den Früchten der Handlungen zu hängen.
  • Raja Yoga dreht sich darum, den Geist und die damit verbundenen Gedanken und Gefühle zu analysieren, zu beobachten und die Muster und Programme aufzulösen, also es geht im Raja Yoga darum, den Geist zu beherrschen. Raja Yoga gilt auch als eine der schwierigsten Yoga-Wege, es braucht es einen sehr starken Willen und einen klaren Geist, um über diese Methoden den Geist zu beherrschen.

Das sind also die vier klassischen Yoga-Wege, wobei die ersten drei, Bhakti Yoga, Jnana Yoga und Karma Yoga vor allen Dingen in der Bhagavad Gita ausformuliert wurden. Das Yoga Sutra des großen Weisen Patanjali ist Quelltext des Raja Yoga.

Hatha & Kundalini Yoga

Im Laufe der Zeit haben sich in der Geschichte des Yoga neben den oben genannten klassischen 4 Wegen noch andere herauskristallisiert. Es ist so, dass die Körpertechniken auch uralt sind, allerdings hatten die nie den Stellenwert, dass sie als eigenständiger spiritueller Weg betrachtet wurden. Das hat sich erst entwickelt vor etwa 1 000 Jahren. Da gab es eine Bewegung der sogenannten Nath Yogis in Indien, die Hatha-Yoga- und Kundalini-Yoga-Praktiken als eigenständigen spirituellen Weg ausgearbeitet haben.

  • Hatha Yoga ist die körperliche Ebene. Es wird im Hatha Yoga gesprochen von den “fünf Säulen des Hatha Yoga“, das sind im einzelnen: richtige Körperübungen, richtige Atemübung, richtige Entspannung, dann richtige Ernährung und positives Denken oder Meditation. Vor allen Dingen ist es natürlich Asana, Pranayama und Entspannung, womit man sich beschäftigt. Die Idee letztlich ist, über die Körperübungen zu einem besseren Körperbewusstsein zu kommen und so Körper, Geist und Seele mehr und mehr zu einer Einheit werden zu lassen. Es geht beim Hatha Yoga nicht um Gymnastik, sondern Hatha-Yoga-Übungen werden zu Yoga-Übungen dadurch, dass wir uns ganz darauf konzentrieren und fühlen, was passiert.
  • Kundalini Yoga ist dann der Weg der Energie, wo wir mit unserem Energiefeld, mit unserer Aura arbeiten. Das sind letztlich auch ganz ähnliche Praktiken wie im Hatha Yoga, nur dass der Fokus hier mehr auf Energie statt auf den Körper gelegt wird. Im Kundalini Yoga arbeitet man dann zum Beispiel auch mit Mantras, mit Klängen, die auf den Körper einwirken und mit Bewusstseinslenkung. Also die Konzentration auf die Chakras, auf die Energiefelder und Fühlen von Energieströmen im Inneren sind da wichtige Praktiken. Und vor allen Dingen geht es im Kundalini Yoga um Pranayama- Atemtechniken.

  • Lichterleben

    Advaita Vedanta als Überbau der Yoga Philosophie

    Jnana Yoga ist der Weg der Erkenntnis bzw. des Wissens und es befasst sich mit der Lehre des Advaita Vedanta. Im Advaita Vedanta geht es darum, dass wir uns mit den Aussagen der Meister beschäftigen, die die Wirklichkeit erkannt haben, bzw. über die heiligen Texte reflektieren die unmittelbar die absolute Wahrheit beschreiben. Es wird gesagt, dass diese Welt wie wir sie wahrnehmen unwirklich ist, weil sie veränderlich ist. Und das Einzige, was wirklich ist, weil es unveränderlich ist, ist das reine Bewusstsein. Dieses eine ohne ein zweites gilt es mit dem ganzen Wesen unumstößlich zu erkennen. Wir versuchen uns von allen unseren Konzepten und Vorstellungen, Identifizierungen und Verhaftungen zu lösen, um mehr und mehr zu erkennen, was der Urgrund des Universums ist.

    Im Bhakti Yoga haben wir eine Trennung: Ich bin der demütige Diener und alles, was von mir erfahren wird, ist Gott, und durch diese Hingabe überwindet man die Trennung. Im Advaita Vedanta sagen wir: Ich und Gott sind eins. Also wir haben grammatikalisch gesehen im Bhakti Yoga Gott als 2.Person und im Advaita Vedanta Gott als 1.Person.Man kann sagen, dass wir in den anderen Yoga Wegen Gott in der 3.Person betrachten, auf dessen Gnade wir hoffen. Also das, was ich jenseits aller Illusion in Wirklichkeit bin, der Urgrund meiner Seele ist eins mit dem großen Ganzen und daher eins mit Gott. Jetzt ist es aber so, dass wir erst mal identifiziert sind mit unseren Vorstellungen und es äusserst schwierig ist darüber hinaus zu wachsen. Wir glauben: Ich bin der Körper, ich bin soundso, ich definiere mich über das, was ich besitze und was ich arbeite und so weiter. Darum geht es nicht, denn es ist veränderlich und vergänglich, sondern es geht darum zu erkennen, was ich wirklich bin und das ist ewig und nicht wandelbar. Also die Frage, wer ich bin, zu ergründen, zu erkennen, was der Urgrund meiner Seele ist, was mein wahres Selbst ist. Advaita Vedanta wirkt erst mal sehr kopflastig, weil hoch philosophisch. Es geht aber darum, das Kopflastige zu überwinden, also die Muster und Programme zu überwinden und zu erkennen, was jenseits dessen liegt.

    Advaita Vedanta geschieht letztlich in vier Schritten. Das Erste ist hören, was ihr gerade macht, ihr nehmt sozusagen die “höchste Weisheit” auf, auch wenn ihr lest. Das Zweite ist, darüber nachzudenken, das hoffe ich, dass das dann auch passiert. Und das Nächste ist dann das Meditieren darüber und als Viertes kommt das Verwirklichen. Das ist so eine Methodik im Advaita Vedanta, um nach und nach das wahre Selbst zu erkennen. Also hören oder lesen, dann darüber nachdenken und reflektieren, um dann in der Meditation zu erkennen.

    Mit dieser Lehre des Advaita Vedanta haben wir einen Überbau der alle Ebenen des Menschseins erklärt und uns klar aufzeigt wie wir die große Transformation geschehen lassen können. Die einzelnen Wege oder Ebenen des Yoga sprechen jeweils unterschiedliche Aspekte des ganzheitlichen Menschen an:

  • Bhakti Yoga, die Herzöffnung und Hingabe an Gott
  • Jnana Yoga, die Erkenntnis der Wahrheit
  • Raja Yoga, die Beherrschung des Geistes
  • Karma Yoga, das selbstlose Handeln
  • Hatha Yoga, die körperliche Ebene
  • Kundalini Yoga, das Energiefeld

Und so arbeiten wir parallel an sechs verschiedenen Baustellen.

einige Highlights auf Vedanta-Yoga.de

Übersichtsseiten zu bestimmten Themen auf Vedanta-Yoga.de:

Indische Mythologie

Bhakti Yoga

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